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Salzhäuser Johanniter-Rettungshundestaffel nimmt ihre Arbeit auf

Gutes Team: Rettungshundestaffel-Leiterin Anja Lütchens mit ihrem Border-Collie "Dups", der die Retterprüfung absolviert hat (Foto: Katrin Fölsch)
ce. Salzhausen. Wenn Menschen vermisst werden, ist die ehrenamtliche Johanniter-Rettungshundestaffel gefragt. Eingesetzt wird sie bei der Suche von Personen oder im Katastrophenfall. Deshalb hat der Johanniter-Ortsverband Salzhausen Anfang dieses Jahres eine Rettungshundestaffel gegründet. Sie verfügt inzwischen über einen polizeilich geprüften Mantrailer und einen geprüften Flächensuchhund. Weitere Teams befinden sich in der Ausbildung. Ziel der zukünftigen Arbeit der Salzhäuser Rettungshundestaffel ist es, Mantrailer und Flächensuchhunde so zu trainieren, dass die unterschiedlichen Teams im Einsatz effizient zusammenarbeiten können.
Während die Mantrailer die Richtung „sichtbar“ machen, in die sich die Person begeben hat, arbeiten die Flächensuchhunde parallel große Flächen auf der Suche nach Vermissten innerhalb kürzester Zeit sicher ab. Die Staffel sucht überwiegend im Landkreis Harburg nach sogenannten "abgängigen Personen" - beispielsweise nach verirrten Kindern, Suizidgefährdeten oder an Demenz erkrankten Senioren.
"Die Rettungshundearbeit ist primär eine ehrenamtliche Hilfs- und Rettungstätigkeit und kein Hundesport, um das Tier zu beschäftigen", sagt Staffelleiterin Anja Lütchens. "Der Rettungshundeführer muss sowohl körperlich als auch geistig fit sein und darüber hinaus ein hohes Verantwortungsbewusstsein für seine Arbeit mitbringen."
Einmal wöchentlich trainieren die Helfer mit ihren Hunden die Suche nach Vermissten, den Umgang mit Gerüchen, Wind und Gelände sowie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Teams. Hinzu kommen theoretische Ausbildungen zu den Bereichen Kompass- und Kartenkunde, Kynologie, Erste Hilfe am Hund, Sprechfunk, Einsatztaktik, Unfallverhütung und eine Sanitätshelferausbildung. Sind alle Voraussetzungen für die Vierbeiner erfüllt, absolvieren die Teams in der Regel nach einer etwa zweijährigen Ausbildung die Rettungshundeprüfung.
„Wir freuen uns über Interessenten, die bereits Erfahrung mit Hunden haben und es sich vorstellen können, unser Team zu verstärken. Der Hund sollte nicht älter als zwei Jahre, gesund, fit, menschenfreundlich und gut sozialisiert sein. Vom Hundeführer erwarten wir Erfahrung im Umgang mit Hunden, Teamgeist und den Willen zu sozialem Engagement.“, so Anja Lütchens.
- Infos bei Anja Lütchens unter Tel. 04172 - 986869 oder unter Tel. 0151 - 12734088.