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Schläge statt Aufgaben - Lehrerin soll Schüler geohrfeigt haben

Der Haupteingang zur Johann-Peter-Eckermann-Realschule, in der sich der Vorfall ereignet haben soll
thl. Winsen. Ist eine Lehrerin (*Name der Redaktion bekannt) in Winsen über die Stränge geschlagen und hat einen Schüler geohrfeigt? Entsprechende Vorwürfe werden derzeit gegen eine "altgediente" Pädagogin erhoben. Der Polizei liegt eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen die Frau und hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Schauplatz ist die renommierte Johann-Peter-Eckermann-Realschule in der Luhestadt. Sie verdankt ihren Namen den größten Sohn der Stadt. Eckermann gilt als Wegbegleiter von Johann Wolfgang von Goethe. In dieser beliebten Schule soll sich der Vorfall vergangenen Donnerstag ereignet haben. Nach WOCHENBLATT-Informationen soll es zuvor einen Disput zwischen der Lehrerin und dem Schüler gegeben haben, der mit einer schallenden Ohrfeige für den Jungen endete.
Schulleiter Michael Haack darf zu dem Vorwurf nichts sagen, hat von der Landesschulbehörde einen Maulkorb verpasst bekommen. Dort ist man auch nicht sehr viel redseliger. Aber Sprecherin Susanne Strätz bestätigt den mutmaßlichen Vorfall immerhin. "Wir haben daraufhin in Abstimmung mit der Schulleitung sofort reagiert und geeignete Maßnahmen eingeleitet", so Strätz. Welche das seien, will sie aber nicht verraten. "Derzeit sind wir mit allen Beteiligten im Gespräch und holen uns Stellungnahmen ein. Wir nehmen die Sache sehr ernst", sagt sie. Mit gutem Grund? Angeblich soll die Lehrerin nicht das erste Mal die pädagogischen Grenzen überschritten haben. Susanne Strätz will dieses mit dem Hinweis auf das laufende Verfahren weder bestätigen noch dementieren.
Die beschuldigte Lehrerin selbst wollte sich auf Nachfrage gegenüber dem WOCHENBLATT nicht äußern.