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Fäkalien und Fremdparker: Ärger ums Oktoberfest in Revenahe

Norbert Herrmann hat den Bauzaun ums Festzelt auf eigene Kosten aufstellen lassen
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  • hochgeladen von Nicola Dultz-Klüver

Das Oktoberfest in Revenahe ist eine Riesengaudi für die rund 1.600 Gäste. Die Eintrittskarten sind jedes Jahr schnell ausverkauft. In diesem Jahr wurde sogar gleich an zwei Wochenenden hintereinander gefeiert. Gleich bei der ersten Feier am 28. September gab es Ärger: Auf dem benachbarten Firmengrundstück wurde randaliert.
Schon seit Jahren liegen sich Festwirt Manni Subei und das Organisatorenteam mit dem direkten Nachbarn, Norbert Herrmann, in den Haaren. Der Firmeninhaber, dessen Grundstück an das Festgelände angrenzt, kritisiert, dass sich die Gäste im Verlauf des Abends auf seinem Grundstück erleichtern, dass sie dort parken und dass sich der Veranstalter nicht ausreichend um den Schutz der Anwohner kümmert. "Urin und Kot sind zwar ekelig", sagt Norbert Herrmann, "aber das größte Problem habe ich aus Versicherungsgründen mit den Fremdparkern."
Schon mehrfach habe er in den Vorjahren gefordert, dass die Autos umgeparkt werden und den Veranstalter und das Organisatorenteam aufgefordert, einen Bauzaun zu ziehen. "Der Zaun wurde mir dieses Mal zugesagt und ich habe mich darauf verlassen", so Herrmann. "Ansonsten hätte ich mein Grundstück selbst abgesperrt." Doch der Zaun wurde nicht aufgestellt. Stocksauer ließ Herrmann die Fremdparker abschleppen. Noch in der gleichen Nacht wurde das Fenster seines Unternehmens eingeworfen und Firmeneigentum zerstört.
Christoph Nettkau, dem ein Teil des Festgelände-Grundstücks gehört und dessen Verein "Insel im Moor" den Kartenverkauf für das Oktoberfest organisiert, bedauert den Vorfall. "Wir hätten den Bauzaun gerne aufgestellt, aber dann wären die Anforderungen an die Fluchtwege nicht eingehalten worden", sagt er.
Ein klärendes Gespräch mit dem Nachbarn sei jedoch nicht mehr möglich gewesen. "Norbert Herrmann hat uns Hausverbot erteilt", beschreibt Nettkau die angespannte Situation. Die Organisatoren hätten ausreichend Parkplätze zur Verfügung gestellt und die Falschparker über Lautsprecher darauf hingewiesen, ihre Autos zu entfernen.
Einen Bauzaun hat Norbert Herrmann vor dem zweiten Festwochenende selbst aufstellen lassen, die Fluchtwege wurden vom Veranstaltungsteam freigeräumt.
Ob die Randale auf dem Firmengrundstück tatsächlich eine Folge der Abschleppaktion ist, bleibt abzuklären. Norbert Herrmann hat für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen, eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Hinweise an die Polizei Buxtehude oder an Norbert Herrmann, Tel. 041 64-888 80 60.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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