Keine neuen Hinweise auf Verbleib von Timo Kraus

In der Sendung "Aktenzeichen XY" bat Moderator Rudi Cerne um Hinweise auf den vermissten Timo Kraus | Foto: Screenshot ZDF / mum
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Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht
Dieser LKW Brand auf der A1 forderte einen Einsatz der Feuerwehren aus Hamburg und Maschen | Foto: Thomas Müller FF Maschen
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Polizeimeldungen vom 6. Oktober
Sattelauflieger mit Batterien brannte auf der A1 aus

Am frühen Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer auf der A1 bei Seevetal einen in Brand stehenden Sattelzug auf dem Seitenstreifen in Fahrtrichtung Bremen. Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Harburg und Maschener Kreuz geschickt. Die Autobahn musste aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. Ab 4.15 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Hamburg wieder fahren....

Blaulicht

Einsatzreiche Nacht für die Feuerwehr Hittfeld
Erst Gasgeruch, dann steht ein Auto in Flammen

Gleich zweimal kurz hintereinander musste die Feuerwehr Hittfeld am Dienstagabend ausrücken. Zunächst sorgte ein gemeldeter Gasgeruch für einen Einsatz, wenig später stand in Emmelndorf ein Smart in Flammen. Um 22.36 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst in die Straße „Borsteler Feld“ in Hittfeld alarmiert. Anwohner hatten dort Gasgeruch wahrgenommen und über Kopfschmerzen geklagt. Die Feuerwehr kontrollierte die Räume mit speziellen Messgeräten, konnte jedoch keine gefährlichen Gase und keine...

Blaulicht

Einbrüche in Stade und Buxtehude
Täter steigen durch Fenster ein

Zwei Einbrüche beschäftigen die Polizei im Landkreis Stade. In Stade drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus ein, machten jedoch keine Beute. In Buxtehude wurde aus dem Bürogebäude einer Pflegeeinrichtung ein kleiner Tresor gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen. Einbruch in Einfamilienhaus in Stade Am Dienstag wurde in Stade zwischen 7.30 und 13 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße Flachsröppen eingebrochen. Nach Angaben der Polizei brachen der oder die Täter ein Fenster auf und gelangten...

Blaulicht

Einbruch in Tostedter Post-Filiale

In der Nacht von Mittwoch, 7. Oktober, auf Donnerstag, 8. Oktober, wurde in die Tostedter Postfiliale an der Bahnhofstraße eingebrochen. Die Täter hebelten ein Fenster aus, um sich Zutritt zu verschaffen. Bemerkt wurde der Einbruch erst am Morgen gegen 7.30 Uhr, als die Mitarbeiter der Postfiliale zur Arbeit erschienen. Die Polizei ermittelt. Wer etwas gesehen hat, das mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte, wende sich bitte an die Polizei.

Blaulicht

Zusammenstoß in Kakenstorf
Radfahrerin bei Unfall auf der Bergstraße schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kakenstorf ist am Dienstag eine 29-jährige Radfahrerin schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die Frau gegen 10.10 Uhr auf der Bergstraße in Richtung Tostedt unterwegs. Zeitgleich fuhr ein 63-Jähriger mit seinem Auto auf der Bergstraße an die B75 heran und wollte diese in Richtung Bötersheim überqueren. Dabei übersah er offenbar die von rechts kommende Radfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die 29-Jährige stürzte und schwere Verletzungen erlitt....

Blaulicht

Buchholz
26-Jähriger randaliert im Krankenhaus - Zwangseinweisung

Weil er in der Notaufnahme des Buchholzer Krankenhauses randalierte und Einrichtung beschädigte, wurde ein 26-jähriger Mann am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Als Polizeibeamte gegen 14.30 Uhr vor Ort eintrafen, versuchte der Mann, sich selbst zu verletzen. Dies konnte durch die Beamten verhindert werden. Der 26-Jährige wurde fixiert und schließlich nach einer Begutachtung durch einen Arzt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Gegen ihn wurde ein...

Blaulicht
Der Landkreis hatte am 1. Oktober zunächst einen Blitzer-Anhänger in Höhe des Friedhofs in Richtung Heidekreis aufgestellt | Foto: bim
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Welle
Nach tödlichem Unfall auf B3 - Behörden planen erste Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Nach dem tödlichen Unfall am 18. September an der B3 in Welle hat es am heutigen Freitag, 9. Oktober, einen Ortstermin gegeben mit Vertretern der Verkehrsbehörde des Landkreises Harburg, des Straßenbaulastträgers (Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Lüneburg) und der Polizei. "Wir haben uns ein umfassendes Bild der Lage vor Ort verschafft und insbesondere auch die Forderungen der Gemeinde Welle sowie der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt", teilt der Landkreis mit.  Dabei wurden...

Blaulicht

Bei großangelegter Kontrolle auf der A1
Lecker - Polizei entdeckt 101.000 Euro in Fast-Food-Tüte

Im Rahmen einer groß angelegten Kontrolle der Polizeidirektion Lüneburg in Zusammenarbeit mit Zoll und Ausländerbehörde wurden jetzt 101.000 Euro in einer Fast-Food-Tüte entdeckt. Woher das Geld stammt, ist noch unklar. Von Donnerstag, 8. Oktober 2026, bis Freitagnacht haben Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lüneburg gemeinsam mit dem Zoll und der Ausländerbehörde des Landkreises Rotenburg (Wümme) auf der Autobahn 1 insgesamt 273 Fahrzeuge und 438 Personen überprüft. Neben verschiedenen...

Blaulicht

Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Harburg
Polizeirätin Annika Junghans ist die neue Leiterin Einsatz

Leitungswechsel in Winsen, Seevetal und BuchholzIn der Polizeiinspektion Harburg gab es zum 1. Oktober einen Personalwechsel im Leitungsteam. Polizeirätin Janine Mai, die vor einem Jahr als Leiterin Einsatz nach Buchholz gekommen war, wechselte in die Polizeiinspektion Stade, um dort die Leitung des Polizeikommissariats Buxtehude zu übernehmen. Juristin ist neue Leiterin EinsatzDie neue Leiterin Einsatz bei der Polizeiinspektion Harburg ist Polizeirätin Annika Junghans. Die 38-Jährige hat ihre...

Blaulicht

Mitarbeiterin mit Messer bedroht
Raubüberfall auf Tostedter Esso-Tankstelle

Die Tostedter Esso-Tankstelle an der B75 (Unter den Linden) wurde am Mittwochabend, 7. Oktober, Ziel eines Raubüberfalles. Gegen 19.45 Uhr betrat ein komplett schwarz gekleideter Mann, maskiert mit Kapuze und Schal, den Verkaufsraum, in dem die Mitarbeiterin zu dem Zeitpunkt allein war. Er hielt der Mitarbeiterin ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Mitarbeiterin steckte dieses in einen vom Täter mitgebrachten Beutel, anschließend verließ der Täter fluchtartig zu Fuß die...

Zeugenaufruf bei "Aktenzeichen XY" blieb ohne Wirkung / Welche Regelungen gelten bei Verschollenen?
(os). Nach dem Zeugenaufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ am Mittwochabend sind keine Hinweise auf den Verbleib des vermissten HSV-Managers Timo Kraus (44) eingegangen. Das erklärte Polizeisprecher Jan Krüger auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Wie berichtet, war der Merchandisingchef in der Nacht zum 8. Januar nach einer Feier am Hamburger Hafen spurlos verschwunden. Die genauen Umstände sind nach wie vor unklar. Kraus war offenbar in ein Taxi gestiegen, das ihn zum Hauptbahnhof bringen sollte. Weder dort noch in seinem Wohnort Buchholz kam er an, kehrte stattdessen an die Landungsbrücken zurück. Dort verliert sich jede Spur von Timo Kraus.
Wie ist die Versorgung der Familien geregelt, wenn jemand vermisst wird? Darüber hat das WOCHENBLATT mit Jürgen Hennemann, Fachanwalt für Versicherungsrecht aus Buchholz, gesprochen, der Mandaten bundesweit vertritt. „Um die Versorgung verbindlich zu regeln, ist es unerlässlich, dass eine Todeserklärung vorliegt“, erklärt Hennemann. Vom Grundsatz her gelte, dass ein Verschollener nach zehn Jahren auf Antrag der Angehörigen für tot erklärt werden kann. Das sei für die Angehörigen emotional fürchterlich, rechtlich aber notwendig.
Ausnahmen für den Grundsatz gelten u.a. nach Schiffsunglücken, nach denen bereits nach sechs Monaten die Todeserklärung beantragt werden kann, sowie nach Flugzeugabstürzen, bei denen es eine Drei-Monats-Regelung gibt.
Es gibt auch eine Ein-Jahres-Regelung, bei der neben der Verschollenheit eine unmittelbare Lebensgefahr nachgewiesen werden muss. Hennemann nennt ein Beispiel: Ein Mann fährt jedes Jahr zum Wandern in die Berge. Er tut das erneut, verabschiedet sich zu seiner Tour, wobei er von Zeugen beobachtet wird, bis er ein bekanntes Eisfeld erreicht. „Wenn er dann plötzlich verschwindet und nicht mehr auftaucht, gibt es nach der Sonderregelung genügend Anzeichen, dass Verschollenheit in Kombination mit Lebensgefahr durch das Eisfeld vorliegt“, so Hennemann. Vielen Menschen seien die verschiedenen Regelungen bei Verschollenheit nicht bewusst.
Auch einen zweiten Irrglauben will der Fachanwalt ausräumen: dass eine Lebensversicherung nach einer Selbsttötung per se nicht ausbezahlt wird. Diese Regelung gelte eingeschränkt nur für die ersten drei Jahre nach dem Abschluss einer Lebensversicherung, betont Hennemann. Innerhalb der ersten drei Jahre werde die Summe dennoch ausgezahlt, wenn die Selbsttötung „auf einen die freie Willensbestimmung ausschließenden, krankhaften Zustand“ zurückzuführen sei. Beispiel aus der Praxis: Ein Manager fiel nach einer Messe aus dem zehnten Stock eines Hotels. Die Versicherung weigerte sich zu zahlen, weil sie von einer bewussten Selbsttötung ausging und der Vertragsabschluss für die Lebensversicherung weniger als drei Jahre zurücklag. Durch aufwendige medizinische Untersuchungen auf Hennemanns Veranlassung konnte nachgewiesen werden, dass der Mann aufgrund eines Krampf-Anfalls nicht Herr der Lage war und deshalb aus dem Fenster fiel.

In der Sendung "Aktenzeichen XY" bat Moderator Rudi Cerne um Hinweise auf den vermissten Timo Kraus | Foto: Screenshot ZDF / mum
Fachanwalt Jürgen Hennemann
Redakteur:

Oliver Sander aus Buchholz

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