Buchholz
26-Jähriger randaliert im Krankenhaus - Zwangseinweisung
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Weil er in der Notaufnahme des Buchholzer Krankenhauses randalierte und Einrichtung beschädigte, wurde ein 26-jähriger Mann am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in die Psychiatrie zwangseingewiesen.
Als Polizeibeamte gegen 14.30 Uhr vor Ort eintrafen, versuchte der Mann, sich selbst zu verletzen. Dies konnte durch die Beamten verhindert werden. Der 26-Jährige wurde fixiert und schließlich nach einer Begutachtung durch einen Arzt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Immer mehr Gewalt in der Notaufnahme
Eine internationale Umfrage unter Rettungskräften und Personal in Notaufnahmen, die im September 2026 veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass verbale Anfeindungen, Schläge und sogar Schusswaffen offenbar inzwischen zum Alltag gehören.
2025 hätten demnach rund drei Viertel der Beschäftigten in diesem Bereich Gewalt erlebt, schreiben Mediziner im "European Journal of Emergency Medicine" ("EJEM") zum Thema: "Gewalt am Arbeitsplatz und Sicherheitswahrnehmung im Notfallmedizinsystem: The Emergency Medicine Day International Survey in 81 Ländern".
. Frauen seien stärker als Männer von psychischer Gewalt betroffen, etwa von verbalen Anfeindungen und sexueller Belästigung.
Die kompletten Ergebnisse der Studie lesen Sie hier
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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