Schulweg soll sicherer werden
Buenser Weg mit neuen Markierungen

Die gestrichelten Linien begrenzen die "Dooring-Zonen". Das bedeutet in diesem Fall aber für die Autofahrer, dass sie möglichst weit rechts parken müssen und trotzdem den Schulterblick vor dem Türöffnen nicht vergessen dürfen | Foto: sh
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  • Die gestrichelten Linien begrenzen die "Dooring-Zonen". Das bedeutet in diesem Fall aber für die Autofahrer, dass sie möglichst weit rechts parken müssen und trotzdem den Schulterblick vor dem Türöffnen nicht vergessen dürfen
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Der Buenser Weg am Schulzentrum I ist derzeit Ziel vieler Maßnahmen der Stadt Buchholz, um die Straße für Schulkinder und Radfahrer sicherer zu machen - vor dem Hintergrund des schweren Unfalls, bei dem vor mehr als drei Jahren ein damals siebenjähriger Junge unter einen Bus geriet.
Die Beschilderung im Buenser Weg sagt es aus: Dies ist eine Fahrradstraße, in der auch nebeneinander gefahren werden darf.
Schon seit einigen Wochen werden die Ein- und Ausfahrten der Parkplätze mit roten Steinen gepflastert - was im ersten Moment wie ein Fahrradweg aussieht. Auf diese Weise werden alle Einmündungen so umgebaut, dass sie wie Grundstücksein- und -ausfahrten wirken. Durch dieses haptische Hindernis wird klar herausgestellt, dass sowohl die Fußgänger als auch die Radfahrer immer Vorrang haben.

Eine weitere Gefahr für Radfahrer auf Straßen sind die "Dooring"-Unfälle: Oft schwerste Unfälle von Radfahrern, die mit Autotüren kollidieren, die unvermittelt  geöffnet werden. Um solche Unfälle zu minimieren, wurden Dooring-Zonen - oder Türöffnungszonen - entwickelt. Dieser Bereich sollte mindestens 75 Zentimeter breit sein, besser noch bis zu 1,20 Meter in die Fahrbahn hineinragen.
Solche Zonen wurden nun auch in Teilbereichen des Buenser Weges eingezeichnet, allerdings fragt sich hier der Beobachter, ob dieser Bereich ausreichend breit gewählt wurde. Ein Meter ist die Zone auf jeden Fall nicht breit und wenn die Autofahrer die Autotüren öffnen, ohne vorher nach hinten zu schauen, ist es weiterhin gefährlich für Zweiradfahrer.

Die beste Vorsichtsmaßnahme ist aber weiterhin die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer.

Die gestrichelten Linien begrenzen die "Dooring-Zonen". Das bedeutet in diesem Fall aber für die Autofahrer, dass sie möglichst weit rechts parken müssen und trotzdem den Schulterblick vor dem Türöffnen nicht vergessen dürfen | Foto: sh
Das wichtigste Schild im Buenser Weg: Es ist eine Fahrradstraße, Radfahrer haben Vorrang | Foto: sh
Die Zufahrten zum Buenser Weg werden mit roten Steinen abgegrenzt um zu zeigen, dass der Autofahrer hier keine Vorfahrt hat | Foto: sh
"Dooring-Zonen" sollten eigentlich 0,75 bis 1,20 Meter in die Fahrbahn hineinragen, das ist hier nicht der Fall | Foto: sh
Redakteur:

Stefanie Hansen aus Buchholz

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