Inner Wheel Club spendet Hinweisschilder
Kinderschutzbund Buchholz ist jetzt sichtbarer

Vor dem neuen, deutlich sichtbaren Logo: (v. li.) Hilke Tietz (Inner Wheel Club), Dr. Anne Buhr (Kinderschutzbund), Vermieter Martin Peters, Helga Kruse-Moosmayer (Kinderschutzbund) und Dr. Antje Everett (Inner Wheel Club)
  • Vor dem neuen, deutlich sichtbaren Logo: (v. li.) Hilke Tietz (Inner Wheel Club), Dr. Anne Buhr (Kinderschutzbund), Vermieter Martin Peters, Helga Kruse-Moosmayer (Kinderschutzbund) und Dr. Antje Everett (Inner Wheel Club)
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Gerade während der Corona-Pandemie mit langem Shutdown hat die Arbeit die Deutschen Kinderschutzbundes noch einmal an Bedeutung gewonnen. Bislang war Hilfesuchenden in Buchholz nicht klar, wo sie Hilfe finden, wenn sie den Verdacht der Kindeswohlgefährdung haben. Das soll sich dank des Inner Wheel Clubs Buchholz jetzt ändern: Der Serviceclub der Rotarierinnen ließ für die Einrichtung große Schilder mit dem Logo anfertigen, die jüngst an der Neuen Straße 13 angebracht wurden. Dort hat der Kinderschutzbund Räume für seine Beratungs- und Koordinationsstelle gegen (sexuelle) Gewalt gemietet.
Nachdem sie sich mit dem Kreis-Vorstand zusammengesetzt hatten, war für Hilke Tietz und Dr. Antje Everett vom Inner Wheel Club Buchholz klar: "Der Kinderschutzbund muss sichtbarer werden!" Schnell war klar, dass deutliche Hinweise auf die Beratungsstelle notwendig sind. Der Serviceclub gab die Schilder bei Holger Grundt ("Der Beschrifter") in Auftrag, Grundt kam ihm beim Preis entgegen. Neben den beiden großen Logos am Haus fertigte Grundt auch eine Folie mit dem Logo an, das an der Eingangstür angebracht ist.
In den vergangenen Wochen war der Beratungsbedarf anscheinend sehr groß. "Wir hatten zu Beginn der Corona-Pandemie eine gespenstische Ruhe, jetzt kommen aber viele Menschen zu uns", berichtet Helga Kruse-Moosmayer, 2. Vorsitzende des Kinderschutzbundes Buchholz. Offenbar hätten sich Probleme aufgestaut, die sich u. a. in häuslicher Gewalt äußern.
Dr. Anne de Buhr, Schatzmeisterin des Kinderschutzbundes, appelliert an jeden Bürger, sich bei einem Verdacht der Kindeswohlsgefährdung sofort zu melden. "Man ist kein Verräter, wenn man das tut", betont de Buhr. Der Kinderschutzbund gebe gern auch eine Einschätzung, wie Beobachtungen zu bewerten sind. Wer mit dem Kinderschutzbund in Buchholz in Verbindung treten möchte, kann direkt in die Neue Straße 13 kommen oder sich unter Tel. 04181-380636 sowie per E-Mail unter info@dksb-lkharburg.de melden.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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