Schulleiterin Kirsten Fuhrmann verlässt die Waldschule Buchholz

Kirsten Fuhrmann leitete sieben Jahre lang die Waldschule
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  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Nach insgesamt achteinhalb Jahren in Buchholz verlässt Kirsten Fuhrmann (56) Ende des Monats die Nordheidestadt: Die Leiterin der Grund- und Oberschule Waldschule und ehemalige Leiterin der Grundschule Wiesenschule wechselt zum 1. Februar in die Landesschulbehörde nach Lüneburg.
"Ich habe noch zehn Jahre bis zur Pensionierung. Ich brauche von Zeit zu Zeit eine neue Herausforderung", erklärt Kirsten Fuhrmann. In Lüneburg wird sie als schulfachliche Dezernentin für rund 30 Schulen zuständig sein. Sie ist u. a. Ansprechpartnerin für die Schulleiter. Dazu erhält Fuhrmann noch eine Fachaufgabe: "Die steht derzeit aber noch nicht fest."
Die Schulleiterin betont, dass sie die Waldschule nicht im Zwist verlässt. Im Gegenteil: "Unsere Schule steht sehr gut da." Das liege daran, dass sich die rd. 70 Lehrer "mit ganz viel Herzblut und Engagement" für ihre Schule einsetzten. "Ich mache mir gar keine Sorge um die Waldschule. Da das Team stimmt, wird die neue Leitung hier keine Probleme bekommen." Nach Fuhrmanns Ausscheiden übernimmt die erste Konrektorin Dagny Mielke kommissarisch die Leitung. Ihr zur Seite stehen als Konrektoren Andreas Norrenbrock und Tim Schüder sowie die didaktische Leiterin Yvonne Steimann.
Als wichtigste Aufgaben in den zurückliegenden sieben Jahren nennt Kirsten Fuhrmann die Inklusion, die Integration von Flüchtlingskindern, die Einführung der Oberschule als neue Schulform und die Berufsorientierung der Schüler. Gerade die Inklusion habe massiv Einfluss auf das Schulleben genommen. "Die Rahmenbedingungen der Inklusion stimmen noch nicht", erklärt die Schulleiterin. Auch bei der Integration von Flüchtlingskindern gebe es noch viel Nachholbedarf. So sei diese manchmal nicht möglich, weil es keine geeigneten Dolmetscher gebe.
Kirsten Fuhrmann wünscht sich, dass die Oberschule als Schulform besser angenommen wird. Noch besser sei allerdings eine Schulreform: "Ich finde, dass es zu viele Schulformen in Niedersachsen gibt." Sie plädiere für eine gemeinsame Schule der Jahrgangsstufen eins bis zehn und ein Gymnasium.
Einen Wunsch hat Kirsten Fuhrmann an alle Eltern. Sie schätze die Kommunikation mit ihnen, diese sei sehr wichtig, aber: "Es wäre schön, wenn Eltern die Kompetenz der Lehrer mehr anerkennen."
• Verabschiedet wird die Schulleiterin in einer Feier am Dienstag, 28. Januar, ab 16 Uhr in der Waldschule.

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