Zukunftswerkstatt Buchholz präsentiert sich erstmals bei der IdeenExpo in Hannover
So kreativ sind die Forscher aus der Nordheide

Präsentieren die Hebevorrichtungen der Kugelbahnen: Imke Metz, hauptamtliche Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt, und Sven Böttcher, der seinen Bundesfreiwilligendienst dort ableistet
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  • Präsentieren die Hebevorrichtungen der Kugelbahnen: Imke Metz, hauptamtliche Mitarbeiterin der Zukunftswerkstatt, und Sven Böttcher, der seinen Bundesfreiwilligendienst dort ableistet
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os. Buchholz. Die Spannung steigt bei den Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt Buchholz: Erstmals präsentiert sich der außerschulische Lernstandort, der am Schulzentrum am Kattenberge beheimatet ist, auf der IdeenExpo in Hannover. Vom 15. bis 23. Juni zeigt die Zukunftswerkstatt, welches Potenzial die Nachwuchsforschung aus der Nordheide hat.
Am Montag gastierten die Fünftklässler aus der Laborklasse des Gymnasiums am Kattenberge in der Einrichtung, um innerhalb von zwei Stunden aus vorgefertigten Teilen und viel Kreativität eine Kugelbahn herzustellen. Mit viel Enthusiasmus machten sich die Schüler, wie der erste Teil der Klasse vor zwei Wochen, an die Aufgabe. Die Kugelbahn ist eines von drei Experimenten, die von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Zukunftswerkstatt an dem 28 Quadratmeter großen Messestand gezeigt werden. Die Hebevorrichtung für die Murmeln wurde von der Zukunftswerkstatt hergestellt, den Bahnverlauf konnten die Schüler mit Drähten selbst bestimmen.
"Finde Deinen Weg" heißt die zweite Station in Hannover. Dabei können sich die Besucher mit der Graphentheorie auseinandersetzen und die Frage beantworten, warum das bekannte Rätsel vom "Haus des Nikolaus" nicht gelöst werden kann, wenn man den ersten Strich am Dach ansetzt. Auch der Frage, wie Kabel gelegt werden müssen, damit der Materialaufwand möglichst gering ist, widmet sich die Zukunftswerkstatt.
Schließlich bietet der außerschulische Lernstandort einen Mikroskopieführerschein an. Dabei lernen die Teilnehmer den richtigen Umgang mit dem Mikroskop, damit sie in die Welt des Verborgenen eintauchen können.
Seit vielen Wochen bereiten sich die Mitarbeiter auf die IdeenExpo vor. "Wir kommen personell an unsere Grenzen", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt. An allen Tagen ist der Stand mit mindestens fünf Mitarbeitern besetzt. Bauhofer dankt den ehrenamtlichen Helfern für ihren großen Einsatz. Die Zukunftswerkstatt, die vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird, will die IdeenExpo nutzen, um bekannter zu werden und vielleicht den ein oder anderen Geldgeber für ihre Arbeit zu begeistern.
In Hannover werden mehr als 270 Aussteller erwartet. Wer bei der Zukunftswerkstatt Buchholz vorbeischauen möchte, findet sie in Halle 9 in der "life science Arena".

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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