St. Petrus-Kirche in neuem Glanz

Kaum wiederzuerkennen: Der Kirchenraum der St.-Petrus-Kirche ist deutlich heller als vor der Umgestaltung
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Buchholz: Festgottesdienst nach der Komplettsanierung mit Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger

os. Buchholz. Die katholische St.-Petrus-Kirchengemeinde in Buchholz fiebert dem 3. Dezember entgegen. An diesem Sonntag wird das Gotteshaus an der Lüneburger Straße nach der umfangreichen Sanierung wiedereröffnet. Den Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, wird Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger feiern. "Das wird sehr spannend, weil wir eine der seltenen Altarweihen erleben. Ich bin schon ziemlich nervös", erklärt Oliver Holzborn, Pfarrer der St.-Petrus-Kirchengemeinde. Auch Weihrauch und spezielles Öl zur Salbung kommen zum Einsatz.
Wie berichtet, hat die Kirchengemeinde rund eine Million Euro in die aufwendige Um- und Neugestaltung des Innenraums der Kirche sowie der Büroräume investiert. Finanziert wird das Projekt mit großer Unterstützung des Bistums Hildesheim, des Bonifatius-Werkes un der Gemeinde selbst. Diese bildet seit November 2014 eine Pfarrei mit Kirchengemeinden Herz Jesu in Tostedt und St. Marien in Egestorf.
Die Pläne für den Umbau kommen von den Architekten Marcus Lechelt und Axel Meinhard vom Studio b2 in Brackel. "Das waren spannende Monate", blickt Marcus Lechelt zurück. U.a. mussten Herausforderungen im Untergrund des Bürotraktes bewältigt werden. Zudem stellte sich heraus, dass im Altarraum eine Bodenplatte fehlte und ein Seitenschiff zwei Dächer hatte. Trotzdem sei letztlich alles gut gegangen. "Es ist nicht selbstverständlich, dass man sowohl im Zeit- als auch im finanziellen Rahmen bleibt", erklärt Lechelt.
Auffälligste Neuerung im Kirchenraum ist eine neue Decke, die für eine deutlich bessere Akustik und ein schönes Raumgefühl sorgt. Zudem ist der Innenraum nun mit mehr Licht durchflutet und es stehen 48 Sitzplätze mehr für Gottesdienst-Besucher zur Verfügung. In den kommenden Wochen stehen noch ein paar Restarbeiten an - und die neue Technik wird ausprobiert. "Die Licht- und Tonanlage überprüfen wir im Praxistest", erklärt Pfarrer Holzborn. "Auch das wird sehr spannend."

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