Buchholzer Baubetriebshof kommt nicht zur Ruhe / Arbeit des Eigenbetriebs wird analysiert
BBH-Leiter geschasst

Die Organisationsstruktur des Baubetriebshofs am Heidekamp wird derzeit begutachtet
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  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Stefan Feit ist nicht mehr (Teilzeit-)Leiter des Buchholzer Baubetriebshofs (BBH): Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse stellte Feit von seinen Aufgaben frei. Nachdem der Betriebsausschuss Röhses Entscheidung bereits einstimmig unterstützt hatte, musste der Buchholzer Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag, 2. Juli, endgültig abstimmen. Ein "Ja" galt als sicher.
"Es musste sein, dass wir Herrn Feit aus dem Amt entfernen", erklärte Röhse auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Die Entscheidung habe nicht mit Feits Arbeit im BBH zu tun, betonte er. Es gebe ein Disziplinarverfahren gegen den Mitarbeiter, erklärte Röhse. Nach WOCHENBLATT-Informationen soll sich Feit, der sich derzeit krank gemeldet hat, in einem Arbeitsrechtsverfahren nicht korrekt verhalten haben und so das Vertrauen seines obersten Dienstherrn verloren haben. Feit war bislang mit je einer halben Stelle als BBH-Leiter sowie in der Stadtkasse beschäftigt, jetzt soll er wohl in die Baustellenaufsicht wechseln. Zu Feits Nachfolger wurde kommissarisch Harald Fröhling bestimmt, der den BBH bereits zuvor geleitet hatte.
Die Entlassung von Stefan Feit kommt just zu dem Zeitpunkt, an dem ein Fachbüro aus Nordrhein-Westfalen die Organisationsstruktur des Baubetriebshofs überprüft. Wie berichtet, hatte der Stadtrat dem Gutachten zugestimmt, um die Aufgaben des städtischen Eigenbetriebs zu klären. Für das Gutachten stehen im Wirtschaftsplan des BBH 30.000 Euro zur Verfügung.
"Die Untersuchung der Organisation läuft sehr gut", zieht Röhse ein positives Zwischenfazit. Zwei Mitarbeiter des Gutachterbüros hätten eine ganze Woche Kolonnen des Baubetriebshofes bei deren Arbeit begleitet und sich im Rathaus zusätzliche Informationen eingeholt. "Sie haben schon ganz viele Baustellen erkannt", berichtet Röhse. In Leitungsgruppentreffen soll ermittelt werden, wo ein Nachsteuern der Abläufe möglich ist.
Das Ergebnis des Gutachtens soll der Politik in einer nicht-öffentlichen Sitzung am 2. Oktober mitgeteilt werden. Danach wird sich weisen, in welche Richtung der BBH künftig marschieren wird.

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