"Das Areal wird wieder aufgeforstet"

Am Seppenser Mühlenweg wurde ordentlich Holz gemacht
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Buchholz: Bäume am Seppenser Mühlenweg abgeholzt / Bessere Information würde Transparenz schaffen

Auf ein Wort

Die Nachbarn wunderten sich, als Anfang März die Kreissägen kreischten: Ein rund ein Hektar großes Waldstück am Seppenser Mühlenweg in Buchholz ist jüngst komplett abgeholzt worden.
Nach Angaben des neuen Baudezernenten Stefan Niemöller war die Grünmaßnahme rechtens: "Das Grundstück ist in Privatbesitz. Es ist als Wald gewidmet und wird auch Wald bleiben." U.a. wegen Windbruchs und Rotfäule sei die Rodung notwendig gewesen. "Das Areal wird wieder aufgeforstet", verspricht Niemöller.
So weit, so gut. Ich fände es besser, wenn solch umfangreiche Rodungen vorher kommuniziert werden. Dann schössen nicht die immer gleichen Gerüchte ins Kraut, die in Buchholz nach Baumfällungen Usus sind: "Was wird denn hier gebaut und wann geht es los?" Vielleicht findet die Stadt gemeinsam mit den Waldbesitzern und dem Landkreis Harburg als Genehmigungsbehörde einen Weg, die Öffentlichkeit zu informieren. Die Stadt muss daran auch aus einem anderen Grund ein Interesse haben: Klarheit dient genau der Transparenz, die die Stadt zuletzt bei den Baumfällungen für den Waldschul-Anbau angestrebt hat, als sie im Vorfeld die Anwohner über die bevorstehenden Maßnahmen informierte. Niemöller betonte beim Vorort-Termin, dass die Stadt aufs Tempo drückt, um die Baumfällungen vor der Brut- und Setzzeit abzuschließen. Rodungen wie am Seppenser Mühlenweg konterkarieren diesen Transparenz-Ansatz, auch wenn sie rechtens sind. Oliver Sander

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