os. Buchholz. Mit dem Ende der Sommerferien endete auch die parlamentarische Sommerpause im Buchholzer Stadtrat. Was steht auf der Agenda? Was läuft gut in der Nordheidestadt, wo gibt es Nachholbedarf? Das WOCHENBLATT hat die Fraktionsvorsitzenden gebeten, ihre Gedanken schriftlich niederzulegen. Im sechsten Teil der Serie "Buchholz - plus und minus" kommt Rainer Sekula, Fraktionsvorsitzender der AfD, zu Wort.

PLUS

"Ich versuche mal, Buchholz aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten, um die Vor-und Nachteile unserer schönen Stadt vorurteilsfrei zu sehen.
Das größte Plus ist die phantastische Lage unserer Stadt. Ostsee oder Nordsee, Harz oder Heide, Großstadttrubel oder Ruhe; alles ist in kaum mehr als zwei Stunden oder deutlich weniger erreichbar.
Das zweite große Plus sind die Menschen in dieser Stadt. Bürgerlich, fleißig. Viele mit Wohneigentum. Das hilft gegen Altersarmut.
Drittens eine bürgernahe Verwaltung, mit überdurchschnittlich vielen kompetenten Mitarbeitern.
Vierter Pluspunkt ist die Entwicklung "weg von der Schlafstadt" hin zur eigenständigen Kommune mit vielen tollen Angeboten, als da wären:

wachsendes Gewerbe (mehr Lebensqualität durch weniger Pendler)

wachsendes Angebot an Wohnraum, bzw. Entwicklung von Wohngebieten wie 'Buchholz 2025 plus'

gute Schul- und Bildungseinrichtungen mit gutem Ruf über die Stadtgrenzen hinaus

ein sehr gutes Krankenhaus bzw. eine gute Gesundheitsversorgung

vermehrte Angebote zur Kinderbetreuung

die Empore (wenn sie denn wieder durchstarten darf)

das Schwimmbad (wenn es denn öffnet)

viele ausgezeichnete Geschäfte und Gastronomiebetriebe."


MINUS


"Was sollte verbessert werden in Buchholz? Die bekannten alten Baustellen haben teilweise Schildbürger-Charakter:

Mühlentunnel

Ostring

Rütgersfläche

Standort der Feuerwehr

Standort des Baubetriebshofs

Natürlich spielen in diesen Fragen auch teilweise komplizierte Eigentumsverhältnisse eine Rolle.
Trotzdem wünsche ich mir mehr Mut von Politik und Verwaltung bei der Durchsetzung ureigenster Buchholzer Interessen.
Die Kindergartenplätze in Buchholz sind erheblich zu teuer.
Der ÖPNV muss weiter ausgebaut werden.
Neue Radwege sind zu schaffen, bestehende auszubauen. Straßenmalerei ersetzt keinen einzigen Radweg.
Was wir überhaupt nicht brauchen, nicht in Buchholz und auch sonst nirgendwo, sind Diffamierung und Ausgrenzung des politischen Gegners.
Wer die Wochenblatt-Serie 'Buchholz - plus und minus' dafür nutzt, Menschen mit anderen politischen Ansichten zu verleumden, disqualifiziert sich selbst."

Zur Person
Rainer Sekula (71) ist seit 2015 Mitglied der AfD und schaffte mit der Partei im darauffolgenden Jahr mit 9,1 Prozent der Wählerstimmen den Einzug in den Stadtrat. Sekula arbeitete früher als Key Account Manager.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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