Blau-Weiss Rollstuhl-Basketballer
Aufstieg in die 2. Bundesliga
- Der Aufstieg in zweite Bundesliga ist besiegelt und die Freude groß (vordere Reihe v. li.): Barbara Erdrich (64), Lukas Witt (22), Felix Stenzel (32), Tewes Hink (18), Constantin Kähler (12 Jahre) und Corinna Kemnitz 55), (hintere Reihe v. li.): Thomas Erdrich (58), Lilly Kraft (17), Robin Pleines (59) und Marie Braun (20)
- Foto: AAR
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Die Mitglieder und Verantwortlichen von Blau-Weis Buchholz sind begeistert°. Der Vorstand gratuliert dem Rollstuhl-Basketball-Team des Vereins zu dieser Leistung. Innerhalb eines halben Jahres schaffte das Team den Durchmarsch von der Oberliga über die Regional-Liga jetzt in die 2. Bundesliga.
„Davon hätten wir nicht einmal zu träumen gewagt“, schwärmt Arno Reglitzky, zweiter Vorsitzender des Vereins. Begeisternd, wie sich dieses Blau-Weiss-Team mit großartigen Leistungssteigerungen in die Spitze der Regional-Liga gekämpft hat. Zunächst war das Team im Februar in Kiel und im März auch in Hannover erfolgreich. Ebenso wurde Oldenburg bezwungen.
Aber die Probleme stehen vor der Tür: Wie kann der Verein den Aufenthalt in der 2. Bundesliga finanzieren? Die Fahrten zu Wettkämpfen und der erhöhte Reparaturbedarf bei Rollstühlen steht in Zukunft im Mittelpunkt.
„Wenn wir wegen Mangels an Finanzierung verzichten, würde die Mannschaft sogar in die Oberliga runtergestuft, ein Verbleib in der Regionalliga ist nicht möglich. Das wäre ein Tiefschlag für die so tüchtigen Spieler, die alles gegeben haben. Buchholz steht erfolgreich gegen den Rest der Welt“, stellt Vorstand Arno Reglitzky fest. „Sie haben sich nach dem Aufstieg in die Regional-Liga von Wettkampf zu Wettkampf stetig massiv verbessert, in Taktik wie im Kampfgeist. Es war eine Freude, ihr Spiel und die stetige Leistungssteigerung zu verfolgen.“
Jetzt also zweite Bundesliga und Blau-Weiss Buchholz muss schauen, wie sie die höheren Kosten meistern können. Die Rollstuhl-Basketballer haben die Mittel nicht im Etat. Schon die Anreisen zum Trainings-Standort Buchholz sind hohe Belastungen für die überwiegend Jugendlichen.
Von den anwesenden zwölf Spielern wohnt nur einer in Buchholz. Die übrigen Spieler kommen aus Schneverdingen, Stelle, Apensen, Wohnste, Hassendorf/Sottrum, Ottermoor, Fliegenberg, Appel und Seevetal.
Förderer werden gesucht
Nun muss der Verein viele Gespräch führen, um zu Fördermitteln zu gelangen. „Wir könnten uns beim Förderverein Blau-Weiss ein nutzungsbestimmtes Basketball-Konto vorstellen“, meint Wilfried Geiger, Vorsitzender des Fördervereins. Um unter dem Stichwort „Aufstieg Rolli-Basketball“ Mittel für das Jahresbudget für den Verbleib in der zweites Bundesliga zu sichern. „Ich bin so begeistert über dieses Aufstiegsmärchen, da sollten wir doch die finanzielle Basis für den Verbleib möglich machen."
Wer die Blau-Weiss-Rollstuhlbasketballer unterstützen möchte, sollte sich an den Verein wenden
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