Blau-Weiss Buchholz: Fit für die Zukunft

Dr. Hans-Hermann Damlos (re.) und Wilfried Geiger informierten sich in Lübeck über den Bouldersport
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Bauarbeiten für die neue Sporthalle beginnen in Kürze / Aus kleinen Anfängen zum Großverein

os. Buchholz. Die Aufträge sind bereits vergeben, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen: Mit dem Bau der neuen Gymnastikhalle inklusive Boulderhalle macht sich der Sportverein Blau-Weiss Buchholz (BW) fit für die Zukunft.
Wie berichtet, plant BW auf einem rund 8.600 Quadratmeter großen Erbpacht-Grundstück einen rund 1,72 Millionen Euro teuren Neubau, der so konzipiert ist, dass er später erweitert werden kann - bis auf eine teilbare Dreifeldhalle. Im ersten Schritt ist der Bau einer rund 410 Quadratmeter großen Einheit vorgesehen. Genutzt werden soll diese vor allem von den Ballett- und Hiphop-Gruppen sowie für den Gesundheits- und Rückensport. „Damit wollen wir dem Bedarf nach mehr Sportfläche gerecht werden“, erklärt BW-Vorsitzender Arno Reglitzky.
In den kommenden Tagen sollen die Erdwälle am Holzweg beseitigt werden, danach sollen die Stadtwerke den Kanal für die benötigten Leitungen bauen. „Auch der Auftrag für die Bodenplatte des Hallenbereichs ist vergeben“, berichtet Reglitzky. Er hoffe, dass der offizielle erste Spatenstich am 1. April stattfinden kann. Parallel optimiere man derzeit die Gestaltung der Boulderhalle, die zwischen der neuen Sporthalle und dem bestehenden Kletterzentrum errichtet wird. Dort finden Kletterfans, die sich bis zu einer Höhe von vier Metern sportlich betätigen wollen, das richtige Angebot. Jüngst reisten die BW-Vorstandsmitglieder nach Lübeck, um sich dort in einer Boulderhalle Tipps für das eigene Bauprojekt zu holen. „Wir streben eine Kletterfläche von 300 Quadratmetern an, die aber sehr schwierig umzusetzen ist“, erklärt Reglitzky.
„Es war eine schwierige, sehr mutige und richtige Entscheidung, in 2005/2006 den ‚Acker am Holzweg‘ als Standort zu wählen. Außer dem Schwimmbad gab es dort nichts, eben nur Acker und die Zukunft für Blau-Weiss war mit diesem gewaltigen Schritt eher ungewiss, vor allem auch hinsichtlich der finanziellen Überlebenschancen“, so Arno Reglitzky im Rückblick. Aber der enorme Zuwachs in der Mitgliederzahl hat ihm und seinen Vorstandskollegen Recht gegeben. Mit dieser Stärkung wurden auch die finanziellen Sorgen schon deutlich gemindert. Und die Partnerschaft mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude trug weiter zu einem ruhigen Fahrwasser bei.
Mit der Investition bestätigt BW Buchholz seinen Ruf als innovativer Verein, der mit mutigen Entscheidungen die Weichen für die Zukunft stellt. Im Gründungsjahr 1949 hatte BW Buchholz nur sieben Sportarten mit wenigen hundert Mitgliedern, heute treiben annähernd 6.500 Erwachsene und Jugendliche Sport in mehr als 40 Sparten. 310 Trainer und 26 Angestellte sind heute bei Blau-Weiss im Einsatz, die sich um Organisation und den Unterricht von über 4.000 Erwachsenen sowie mehr als 2.000 Kindern und Jugendlichen bemühen.
„Blau-Weiss will sein Sportangebot für die Menschen der Stadt Buchholz zukunftsstabil ausrichten, also die Sportangebote nachhaltig entwickeln und sichern“, erklärt Vorsitzender Reglitzky. „Der Sport soll der Gesunderhaltung der Menschen dienen, ihnen aber auch Freude bereiten. Und das für alle Bereiche unserer Gesellschaft.“

Dr. Hans-Hermann Damlos (re.) und Wilfried Geiger informierten sich in Lübeck über den Bouldersport
So soll die Boulderhalle im BW-Sportzentrum am Holzweg aussehen
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Oliver Sander aus Buchholz

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