Ironman-WM auf Hawaii
Buchholzerin Carmen Rehkopf kam ins Ziel!
- Carmen Rehkopf kehrte mit ihrer Medaille vom Ironman auf Hawaii nach Buchholz zurück
- Foto: Privat
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Ein lang gehegter Traum ist für Carmen Rehkopf aus Buchholz in Erfüllung gegangen: Sie hat die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii erfolgreich beendet. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen – bei tropischer Hitze und anspruchsvollen Bedingungen.
Dieses Rennen hat seine eigenen Regeln – und genau das macht den Mythos Hawaii aus. Bereits beim Schwimmen erschwerten hohe Wellen den Auftakt. "Auf der Radstrecke forderten uns die berüchtigten, ständig wechselnden hawaiianischen Winde. Neben einem Platten hatte ich bei Kilometer 125 auch noch Pech. Ein anderer Athlet fuhr mir ins Rad, sodass ich unverschuldet stürzte. Glücklicherweise konnten wir beide dann doch das Rennen mit nur leichten Blessuren fortsetzen", erzählt Carmen Rehkopf.
Dann folgte der Marathon-Lauf
Nach all diesen Herausforderungen wartete noch der Marathon. "Mit viel Willenskraft, guter Krafteinteilung und dem Ziel fest vor Augen lief ich die 42 Kilometer bis zur Ziellinie. Der Zieleinlauf und die Weltmeisterschaftsmedaille waren ein unglaublich emotionaler Moment – die Belohnung für viele Trainingsstunden und eine lange Vorbereitung", sagt die Buchholzerin mit Stolz. Die Medaille wird einen Ehrenplatz erhalten.
Kinder waren auch auf Hawaii
Carmen Rehkopf: "Besonders schön war es, meine Kinder als Supporter an meiner Seite zu haben und dieses einmalige Erlebnis mit ihnen zu teilen. Das war wunderschön!"
Die Endzeit von 14:25 Stunden (Schwimmen 1:27:44, Rad 7:15:09, Laufen 5:11:36) ist für die Triathletin nebensächlich. "Für mich zählt vor allem, diesen Lebenstraum verwirklicht und trotz aller Rückschläge niemals aufgegeben zu haben. Das war Erlebnis, das ich nie vergessen werde", so Carmen Rehkopf.
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