Luchsen fehlt es an Biss

Auch für Luchse-Spielmacherin Kim Berndt (am Ball) gab es kein Durchkommen bei der aggressiven Abwehr der Gäste aus Bensheim
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HANDBALL: Aufsteiger unterliegt 16:29 den Flames – Samstag reist das Prelcec-Team nach Bad Wildungen

(cc). Auf den grandiosen Pokalsieg vor einer Woche in Leverkusen folgte für die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten am vergangenen Samstag im Heimspiel der 1. Bundesliga eine 16:29 (5:11)-Klatsche gegen die "Flames" von Bensheim/Auerbach. „Das Team hat sich nicht an die Vorgaben gehalten und sich früh in sein Schicksal ergeben“, ärgerte sich Luchse-Trainer Dubravko Prelcec.
Von Beginn an fehlte es den „Luchsen“ an Biss. Zudem war im Angriffsspiel des Gastgebers kaum Präzision und Power bei den Würfen zu sehen. Gäste-Torhüterin Jessica Kockler hatte mit ihrer Abwehrreihe wenig Mühe, die meist mäßig vorbereiteten Versuche der „Luchse“ abzuwehren.
Obwohl die Bensheimerinnen, die ohne ihre Spielmacherin Lisa Friedberger antreten mussten, etwas Anlaufzeit benötigten, um im Angriff auf Touren zu kommen, blieben den Gästen die beiden ersten Tore zur 2:0-Führung. In der Folgezeit konnten zwar die „Luchse“ zum 2:2 ausgleichen und anschließend zum 4:3 drehen (13. Minute). Aber die „Flames“ drehten mächtig auf und kamen über 7:4 zu einem beruhigenden 11:5-Halbzeitstand.
Zur zweiten Halbzeit nutzte Bensheim/Auerbach den Rückenwind aus den ersten 30 Minuten und steuerte schnell in Richtung Vorentscheidung. Nach zehn Minuten sorgte Christin Kühlborn mit ihrem Treffer zum 18:7 (40.) für den ersten Elf-Tore-Vorsprung und die Vorentscheidung für die „Flames“. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Trainerduo der „Luchse“, Dubravko Prelcec und Matthias Steinkamp, schon die drei möglichen Auszeiten genommen.
Nachdem die Fehlerquote bei den Gastgeberinnen sogar noch zugenommen hatte, kamen die pfeilschnellen und selbstbewussten über Konter zum Erfolg. Sie warfen allein sieben Gegenstoß-Tore. Am Ende stand ein deutlicher 29:16-Sieg für die „Flames“ auf der Anzeigetafel. Die Gäste liegen mit 20:12 Punkten weiterhin auf Rang sieben der Tabelle liegen. Die „Luchse“ sind Tabellen-13. (8:26 Punkte). Beste Werferinnen für die Gastgeberinnen waren Maj Nielsen und Fatos Kücükyildiz (je 5 Tore).
Weiter geht es für die „Luchse“ am Samstag, 13. Februar, mit einem Auswärtsspiel bei den „Vipers“ der HSG Bad Wildungen (11. Platz, 14:18 Punkte), die am vergangenen Wochenende zu einem klaren 38:22-Erfolg in Mainz kamen.
„Jetzt müssen meine Mädels erst einmal den Kopf frei bekommen und mutig an die neue Herausforderung herangehen“, so der Luchse-Coach Prelcec: „Wir müssen zu Lösungen kommen, die mein Team erfolgreich umsetzen kann. Ich gehe fest davon aus, dass wir uns steigern und uns als würdiger Gegner erweisen können.“

Auch für Luchse-Spielmacherin Kim Berndt (am Ball) gab es kein Durchkommen bei der aggressiven Abwehr der Gäste aus Bensheim
Luchse-Trainer Dubravko Prelcec war enttäuscht
Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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