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PCR-Tests nur noch vorrangig für medizinisches Personal und Risikopatienten

Stadtwerke geben höhere Einkaufspreise weiter
Energiekosten steigen deutlich an

Heizen und Kochen mit Gas ist seit Anfang des Jahres deutlich teurer
  • Heizen und Kochen mit Gas ist seit Anfang des Jahres deutlich teurer
  • Foto: Pexels / Magda Ehlers
  • hochgeladen von Oliver Sander
Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Panorama

Ministerpräsidentenkonferenz: Keine Lockerungen
PCR-Tests vorrangig für medizinisches Personal und Risikopatienten

(as). Die Winterruhe in Niedersachsen geht in die dritte Runde. Seit Mitte Dezember gilt im gesamten Land die Warnstufe drei, das wird auch in den nächsten Wochen weiter notwendig bleiben. Das teilt die Presse- und Informationsstelle der Niedersächsischen Landesregierung jetzt mit.  Laut Pressemitteilung sind derzeit weder Lockerungen noch weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen geplant. Allerdings haben sich die Länderchefs bei der Ministerpräsidentenkonferenz darauf geeinigt, eine...

Sport
Wenke (9) hat das Hobby-Horsing für sich entdeckt
2 Bilder

Beim Todtglüsinger Sportverein
Hobby Horsing - die neue Trendsportart

bim. Tostedt. In vielen Kinderzimmern war früher ein Schaukel- oder Steckenpferd zuhause. Letzteres erlebt jetzt eine Renaissance - als Trendsportart Hobby Horsing. Ganz ohne unwillige Pferde über halsbrecherische Hindernisse zu jagen, gehen bei dieser Sportart die "Reiter" selbst in den Parcours und übernehmen auf dem Pferd am Stock die Bewegungsabläufe in Springreiten oder Dressur. Beim Todtglüsinger Sportverein (TSV, Landkreis Harburg) wird jetzt auf Initiative der neunjährigen Wenke Thies...

Service

2.000 akut Infizierte am 25. Januar
Landkreis Stade meldet einen weiteren Corona-Toten

jd. Stade. Es ist wieder Dienstag – und der Inzidenzwert im Landkreis Stade steigt wieder. Nachdem am Wochenende keine Fälle gemeldet wurden, treibt die Nachmeldung wie immer dienstags die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe. Aber am heutigen Dienstag, 25. Januar schlagen die Zahlen voll ins Kontor: Die Inzidenz im Landkreis Stade hat erstmals die 700er-Marke überschritten und liegt jetzt bei 725 am gestrigen Montag waren es noch 514. Eine glatte Zahl gibt es bei den aktuell Infizierten: Am...

Panorama
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Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 24. Januar
Nur noch vier Kommunen mit einer Inzidenz unter 1.000

(lm). Der Landkreis Harburg vermeldet für den heutigen Montag, 24. Januar, 474 neue Corona-Fälle. 3.379 Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert (+315 im Vergleich zum Vortag). Die Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Montag von 1.196,8 auf 1.319,8 gestiegen.  In nur noch vier Kommunen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell unter 1.000. Das sind Hanstedt, Hollenstedt, Rosengarten und Salzhausen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 6,5 auf 6,6 gestiegen. In...

Blaulicht
Auch über die Drehleiter löschte die Feuerwehr die brennende Wohnung
2 Bilder

Zwei Katzen sterben bei Wohnungsbrand in Winsen

thl. Winsen. Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Montagvormittag gegen 11.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Straße Garthof in Winsen. Ölheizung fängt während Wartungsarbeiten Feuer Als mehrere Feuerwehren der Stadt Winsen anrückten, stand die Wohnung mit dem ausgebauten Dachgeschoss in Vollbrand. Die Bewohner hatten sich unverletzt ins Freie gerettet. Zwei Katzen wurden von der Feuerwehr aus der Wohnung geholt. Für die Tiere kam aber leider...

Politik
Die Tücken des Internet bremsten die Politiker aus: Offenbar war die Bandbreite zu gering für eine Videokonferenz

Schlechtes Internet: Sitzung abgebrochen
Bandbreiten-Debakel beim Stader Kreistag: Leitung zu lahm für Videoschalte

jd. Stade/Himmelpforten. Was für ein Debakel: Die erste "Hybridsitzung" des Stader Kreistages ging am Montag gründlich daneben. 20 der 65 Kreistagsabgeordneten hatten sich in der Eulsete-Halle in Himmelpforten versammelt. Die übrigen sollten online zugeschaltet werden. Doch die Internetleitung war zu lahm. Das Bild ruckelte, der Ton war nicht zu verstehen. Eine Stunde lang versuchten Techniker fieberhaft, den Draht nach draußen zu den vor ihren Monitoren sitzenden Kreistags-Politiker wieder auf...

Panorama

Tiere aus dem Ausland
Veterinäramt Stade warnt vor Tollwut-Einschleppung

sv/nw. Landkreis Stade. Vor einer Einschleppung der Tollwut warnt das Veterinäramt des Landkreises Stade. Hunde und Katzen, die aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern stammen, können mit dem Tollwutvirus infiziert sein. Käuferinnen und Käufer dieser Tiere können – zunächst unerkannt – das Virus mit nach Deutschland bringen. Die Einschleppungsgefahr ist groß, so Dr. Mareke Claußen vom Veterinäramt: „Es ist zu befürchten, dass nicht geimpfte Hunde und Katzen die Krankheit nach Deutschland...

Blaulicht

Hinterhältige Attacke in Buxtehude
Brutalo-Gang schlägt jungen Mann zusammen

tk. Buxtehude Eine Brutalo-Gang hat am Montagabend in Buxtehude einen jungen Mann (22) zusammengeschlagen und schwer verletzt.  Er war ging gegen 22 Uhr zu Fuß auf dem Ottensener Weg entlang. Mehrere Unbekannte versperrten ihm den Weg. Es handelt sich vermutlich um fünf bis sechs jüngere Leute. Die Gruppe ließ ihn dann doch weitergehen, doch nach wenigen Metern fielen die Schläger von hinten über ihn her. Der 22-Jährige wurde zu Boden gebracht. Die Täter traten und prügelten auf ihn ein. Dabei...

(os). Die Kunden merken es an den Rechnungen ihrer Energieversorger: Sie müssen seit Jahresbeginn deutlich mehr Geld für Gas und teilweise Strom bezahlen. Das WOCHENBLATT fragte bei den Stadtwerken in den Landkreisen Harburg und Stade nach: Wie teuer wird das Heizen?

• "Außerordentlich stark gestiegene Börsenpreise für Energielieferungen in Verbindung mit der Veränderung staatlicher Abgaben und Umlagen haben es notwendig gemacht, dass auch wir unsere Preise für Gas und Strom zum Jahreswechsel erhöhen mussten", erklärt Dr. Christian Kuhse, Geschäftsführer der Stadtwerke Buchholz. Der Gaspreis stieg um netto 1,60 Cent/Kilowattstunde (brutto 7,56 Cent anstatt bislang 5,65 Cent), der Strompreis um 2 Cent/kWh (brutto 29,37 Cent anstatt bislang 26,99 Cent). Zudem wurde der Grundpreis beim Strom kräftig erhöht: Pro Jahr werden jetzt 141,38 Euro fällig, bislang waren es 79,50 Euro.

Die Erhöhung führte zu Kritik, u.a. durch die Naturfreunde Nordheide. Den Grundpreis zu erhöhen anstatt die Verbrauchspreise, biete keinen Anreiz, Energie einzusparen, erklärte Naturfreunde-Vorsitzender Bernd Wenzel. Dazu betont Stadtwerke-Chef Kuhse, dass man den Grundpreis beim Strom seit 13 Jahren nicht erhöht habe. Wenn man den Grundpreis jetzt nicht erhöht hätte, hätte der Verbrauchspreis bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 kWh/Jahr nahezu verdoppelt werden müssen.

• Die Stadtwerke Buxtehude ließen die Strompreise unverändert, erhöhten aber die Erdgaspreise um netto 0,85 Cent/kWh (brutto: 1,01 Cent/kWh). Bei einem Jahresverbrauch von 18.000 kWh muss sich ein Kunde auf Mehrkosten in Höhe von ca. 186 Euro pro Jahr einstellen. Auch wenn es an den weltweiten Energiemärkten in den vergangenen Monaten eine "nicht vorhersehbare Preisrallye" gegeben habe, der deutsche Großhandelspreis für Erdgas stieg z. B. im Oktober 2021 um 450 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, seien die Preissteigerungen in Buxtehude "relativ harmlos", erklärt Daniel Berheide, Prokurist der Stadtwerke Buxtehude. Grund sei, dass man durch "vorausschauende Beschaffung" einen wesentlich besseren Einkaufspreis erzielt habe.

• Auch die Stadtwerke Winsen konnten die Preissteigerungen und die höheren Abgaben, z.B. erhöhte sich die CO₂-Abgabe für den Klimaschutz zu Jahresbeginn von 25 auf 30 Euro, nicht gänzlich auffangen. Folge: Nachdem zum 1. Oktober 2021 bereits die Preise für Kunden in der Grundversorgung erhöht worden waren, müssen seit 1. Januar 2022 auch Kunden mit Laufzeitprodukten tiefer in die Tasche greifen. Kunden mit dem beliebten Tarif "LuheGas City" mit einem Verbrauch von ca. 15.000 kWh/Jahr zahlen z.B. 414 Euro pro Jahr mehr. Zur Absicherung des Preisrisikos bieten die Stadtwerke Winsen ihren Kunden gegen einen geringen Aufpreis eine Preisgarantie bis Ende 2023.

• Christoph Born, Geschäftsführer der Stadtwerke Stade, spricht von einer "Wahnsinnsentwicklung" der Gas- und Strompreise im vergangenen Jahr. Dass die Wirtschaft nach dem ersten Corona-Lockdown gleichzeitig wieder angesprungen sei und zu stark erhöhtem Energieverbrauch führte, habe den Preisanstieg zusätzlich begünstigt. Auch wenn man, ähnlich wie die anderen Stadtwerke in der Region, langfristig eingekauft habe, habe man die Preise erhöhen müssen, so Born. Stromkunden mit einem Verbrauch von 3.000 kWh müssten 75 Euro pro Jahr mehr zahlen (ein Plus von etwa 7,7 Prozent), bei Gaskunden mit einem Verbrauch von 18.000 kWh liegen die Mehrkosten bei 271,80 Euro pro Jahr, ein Plus von 24,4 Prozent.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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