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2019 droht in Buchholz ein Verkehrskollaps

Trotz der Warnschilder: Noch kann die Canteleubrücke normal befahren werden

Gravierende Straßenschäden auf der Canteleubrücke / Sanierung wird aufs kommende Jahr verschoben

os. Buchholz. Wenn das Schild "Straßenschäden" ausgerechnet auf der Canteleubrücke in Buchholz aufgestellt wird, schrillen in der Nordheidestadt die Alarmglocken. Wenn dort etwas geschieht, ist die einzige vernünftige Bahnquerung in Nord-Süd-Richtung dicht - mit erheblichen Auswirkungen für den sowieso schon hochbelasteten Verkehr in der Nordheidestadt.
In dieser Woche wurden wieder die Warnschilder aufgestellt. Grund: Unter dem Asphalt war Feuchtigkeit aufgestiegen und hatte zu einer Blasenbildung im Straßenbelag gesorgt. "Für die Autofahrer sind die Schäden unproblematisch. Sie sollten allerdings etwas vom Gas gehen", rät Buchholz' Stadtsprecher Heinrich Helms.
Klar ist aber auch: Die Straßenschäden an der Canteleubrücke müssen behoben werden. "Das ist aufwendig", erklärt Helms. Deshalb werden die Sanierungsarbeiten nicht mehr in diesem Jahr stattfinden, sondern auf 2019 verschoben. Spätestens dann drohen noch stärkere Verkehrsprobleme als bisher, gerade im Pendlerverkehr. Ohne mindestens halbseitige Sperrungen dürfte die Sanierung nämlich nicht umsetzbar sein.
Die drohenden Probleme auf der Canteleubrücke dürften die politischen Diskussionen um das Projekt "Buchholz 2025plus" befeuern. Wie berichtet, soll dabei neben dem Bau von bis zu 1.500 Wohneinheiten im Osten der Stadt auch eine Umgehungsstraße geplant werden, durch die eine weitere Bahnquerung auf der Nord-Süd-Achse geschaffen wird. Das Projekt steht noch ganz am Anfang, die Straßenprobleme auf der Canteleubrücke verdeutlichen aber die Dringlichkeit, "Buchholz 2025plus" schnell umzusetzen. Die zweite neue Bahnquerung, der dann zweispurige Mühlentunnel am Seppenser Mühlenweg, wird nach jetzigem Planungsstand erst Ende 2023 fertiggestellt.