Buxtehuder "Brücke" braucht finanzielle Hilfe

Marina Klein, Dr. Ingo Witte und Bianca Ciesinski (v.li.) hoffen, dass die Politik einen Zuschuss von 500 Euro im Monat für die "Brücke" gewährt.
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Dr. Ingo Witte vom Vorstand der Brücke: "Wir müssen jeden Cent umdrehen." Es gebe Unterstützung für große Projekte, doch die "Brücke" brauche einen Zuschuss von 500 Euro im Monat, um regelmäßige Angebote wie Mal- und Kreativ-Gruppe und weiteres mehr weiter anbieten zu können. Daher wurde jetzt bei der Stadt ein entsprechender Antrag gestellt. "Wenn bei uns eine Glühbirne durchbrennt machen wir uns schon Sorgen, ob wir Ersatz bezahlen können", meint Witte.

Was die Arbeit der "Brücke" für die Betroffenen besonders wichtig macht: Die Wartezeit für eine Behandlung beim Psychiater bzw. Psychotherapeuten beträgt mitunter ein Jahr. "Wir fangen diese Menschen auf", sagt Diplom-Psychologin Bianca Ciesinski. 60 bis 80 Menschen  besuchen die Einrichtung in der Woche. Die Psychologin führt wöchentlich 15 bis 20 Beratungsgespräche. Marina Klein, die als Sozialpädagogin die "Brücke" leitet, betont: "Unsere Stärke ist das familiäre Miteinander." Und dazu gehören eben auch die vielen Angebote, die künftig nur noch mit einer finanziellen Unterstützung gesichert werden können.

Das Team der "Brücke" hofft, dass es eine positive Antwort aus der Politik für ihren Förderantrag gibt.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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