Die Umgehung, die (noch) keine ist

Viele Autofahrer nutzen aus Richtung Ladekop die Abkürzung über die alte K26, wenn sie z.B. in Jork einkaufen wollen
  • Viele Autofahrer nutzen aus Richtung Ladekop die Abkürzung über die alte K26, wenn sie z.B. in Jork einkaufen wollen
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bc. Jork. Die Jorker Ortsumgehung ist zwar seit einigen Monaten freigegeben, aber wirklich genutzt wird sie (noch) nicht. Zu viele Auto- und Lkw-Fahrer nutzen nach wie vor die Abkürzung durch den Engpass am Zigarrenmacherhaus. Damit sich das ändert, hat die Gemeinde nach Absprache mit dem Landkreis Stade Maßnahmen getroffen.
Zum einen soll künftig auf dem Stück der alten K26 (Jorkerfelde) zwischen Umgehung und dem Kreisverkehr in der Ortsmitte, das mittlerweile zur Gemeindestraße umgewidmet wurde, ein Tempolimit von 30 km/h gelten. Außerdem wird ein Durchfahrtsverbot für Lkw eingerichtet. Anlieger, Busse und Wohnmobile sollen die Straße allerdings noch passieren dürfen. In Kürze werden die bereits bestellten, aber noch nicht gelieferten entsprechenden Hinweisschilder aufgestellt.
Die Straße „Jorkerfelde“ ausschließlich nur noch für Anlieger freizugeben, also auch Autofahrern die Durchfahrt generell zu verbieten, sei gegenwärtig nicht möglich, heißt es beim Jorker Bauamt.
Um die Umgehung noch deutlicher auch für auswärtige Verkehrsteilnehmer auszuschildern, gibt es aber Überlegungen, am Anfang der Umgehung aus Richtung Autobahnabfahrt eine Hinweistafel aufzustellen, um die Fahrtrichtung Hamburg auszuschildern. Eine entsprechende Anfrage beim Landkreis, der Unteren Verkehrsbehörde, ist gestellt. Die Jorker Verwaltung hofft, dass Landkreis und Polizei das bald geltende Tempolimit regelmäßig überwachen werden.
Bis die Umgehung, bzw. die A26 auch von der anderen Seite, der L140 (Obstmarschenweg), ausgeschildert werden kann, muss erst das Verkehrsmonitoring abgeschlossen sein. Andernfalls würden die Ergebnisse der Zählungen verfälscht.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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