Aktuelles Kunstprojekt "Art against Racism" findet großen Zuspruch
Minority.Point - neuer "Treffpunkt" gegen Rassismus

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sla. Buxtehude. Manchmal sind es verächtliche Blicke, mal verletzende Sprüche oder sogar massive Bedrohungen, die People of Colour (kurz POC), also Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe mitten in Deutschland ertragen müssen - sei es in der U-Bahn, an der Uni oder beim Einkaufen. Drei Buxtehuderinnen mit Migrationshintergrund haben es selbst und zusammen mit anderen Freunden erlebt: Sonya Kuwornu (18), Sila Nur Gencays (18) und Kira Emily El-Harake. Um andere Menschen auf Diskriminierung und Rassismus aufmerksam zu machen, gründeten die drei jungen Frauen den "Minority.Point" als virtuellen Treffpunkt für junge Leute mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunstprojekts „Art against Racism“ in Buxtehude | Foto: sla
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunstprojekts „Art against Racism“ in Buxtehude
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"Wir wollen uns gemeinsam engagieren, um auf das Thema Rassismus aufmerksam zu machen und andere Leute dafür zu sensibilisieren. Gleichzeitig schaffen wir einen geschützten Raum. Denn es kann hier noch einiges verbessert werden", sagt Kira Emily El-Harake. Zusammen mit der Initiative "Solidarität.Grenzenlos" und Unterstützung der St.-Paulus-Gemeinde hat die neu gegründete Gruppe als erste Aktion das Kunstprojekt "Art against Racism" (Kunst gegen Rassismus) initiiert. In Workshops sind seit Juli unter Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern, darunter auch eine Street-Art-Session mit dem Graffiti-Künstler Patrick Fuchs, ganz besondere Kunstwerke zum Thema Rassismus entstanden. Neben einzelnen Bildern gibt es auch eine gemeinsame Graffiti-Collage, die jetzt an der Unterführung bei der St.-Paulus-Gemeinde in der Finkenstraße in Buxtehude zu bewundern ist.

Bei der Vernissage am vergangenen Sonntagnachmittag mit den Künstlerinnen und Künstlern wurden die Werke von zahlreichen Interessierten bestaunt. Das Kunstprojekt wurde von 4Generation und der Paulz-Stiftung gefördert. In Zukunft sind weitere Aktionen der Gruppe geplant. Auf Instagram unter "minority.point" wird regelmäßig über die aktuellen Aktivitäten informiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kunstprojekts „Art against Racism“ in Buxtehude | Foto: sla
Redakteur:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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