Alexander Paatsch tritt nicht mehr als Buxtehuder SPD-Vorsitzender an

Alexander Paatsch
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Streit beigelegt: SPD-Vorsitzender verzichtet auf erneute Kandidatur

tk. Buxtehude. Die SPD in Buxtehude hat ihren Führungsstreit beigelegt. Der amtierende Vorsitzende Alexander Paatsch (Foto) wird bei vorgezogenen Vorstandswahlen am 2. Dezember nicht mehr für den Chefposten kandidieren. Im Sommer waren überraschend acht Vorstandsmitglieder zurückgetreten, weil sie mit Paatsch nicht mehr zusammenarbeiten wollten. Sie warfen ihm unter anderem zu viele Alleingänge vor. Weil Paatsch allerdings Landtagskandidat war, schlossen die Streitenden eine Art Burgfrieden bis nach der Landtagswahl.

Alexander Paatsch erklärt auf WOCHENBLATT-Nachfrage, dass die Vorstandsitzung am vergangenen Donnerstag in "konstruktiver Atmosphäre" verlaufen sei. Es habe keine gegenseitigen Vorwürfe gegeben, der Blick sei gemeinsam nach vorne gerichtet worden.
Wie der Vorstand künftig besetzt sein wird, ist völlig offen. Es wird keine Wahlempfehlungen aus dem amtierenden Vorstand geben. Jedes SPD-Mitglied mit Ambitionen auf einen Posten kann sich auf einer offenen Liste eintragen.
Paatsch selbst betont, dass die Partei wichtiger sei als seine Person. Er empfinde seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur daher nicht als persönliche Niederlage.
Der scheidende Ortsvereinschef macht aber deutlich, dass er weiter mitmischen wolle: Er sitzt derzeit im Unterbezirks- und im Bezirksvorstand. Mit 48 Jahren sei er zudem noch ein Youngster.

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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