Kein Anruf von den Bermudas bei Buxtehudes Bürgermeisterin

Katja Oldenburg-Schmidt
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tk. Buxtehude. Wenn ein multinationaler Konzern wie Bacardi beschließt, dass sein Werk in Buxtehude geschlossen wird, gibt es vorher keinen Anruf aus der Firmenzentrale auf den Bermudas bei Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt. "So etwas anzunehmen ist weltfremd", sagt sie. Daher "ärgert sie die Diskussion", die jüngst im Wirtschaftsausschuss aufkam. ob die Stadt die Entlassungen bei Bacardi, Crane Payment Innovations (CPI) und die Insolvenz von "Lintec" nicht hätte verhindern können. Knapp 200 Jobs werden in der Hansestadt abgebaut. Ein klares Nein dazu aus dem Stadthaus.

Wohl aber kümmert sich die Stadtverwaltung um die Menschen, die ihren Job verlieren werden, sagt Katja Oldenburg-Schmidt. Das allerdings diskret und über die Kanäle, die die Wirtschaftsförderung habe. So gebe es Gespräche mit den Betriebsräten, der Arbeitsagentur, der IHK, aber auch direkte Kontakte zu Unternehmen, um den Betroffenen möglichst schnell neue Jobs zu beschaffen.

Ähnlich sei es mit der Nachfolgenutzung des Bacardi-Grundstücks am Alten Postweg. Das Unternehmen hatte zeitgleich mit der Nachricht der Schließung verkündet, dass es seine Gewerbeimmobilie verkaufen wolle. "Auch dabei prüfen wir, ob es Anfragen von anderen Firmen gibt, für die das passen würde", so Oldenburg-Schmidt.

Autor:

Tom Kreib

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