Deshalb gewinnt die Digitalisierung in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung

Wie wichtig die Digitalisierung für immer mehr Unternehmen wirkt, zeigt die Corona-Krise besser auf, als es je möglich gewesen wäre. Ausgangsbeschränkungen, der Mindestabstand und das Einschränken körperlichen Kontakts mit anderen Personen auf ein Minimum machen Home-Office und Homeschooling mittlerweile unumgänglich. Kein Wunder also, dass zahlreiche Unternehmen innerhalb der letzten Monate zwangsläufig eine andere Strategie für sich wählen mussten, um die Digitalisierung möglichst schnell voranzutreiben. Nur so kann es Firmen nämlich gelingen, auf Dauer auf dem Markt bestehen zu bleiben und sich gegen Konkurrenten durchzusetzen, die es nicht schaffen, mit dem Wandel der Zeit zu gehen. Dabei ist es gerade für landwirtschaftliche Unternehmen wichtiger denn je, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und auf diese Weise nicht nur einige Prozesse zu automatisieren, sondern auf Dauer eine Menge Kosten einzusparen.

Mittlerweile gibt es einige Anbieter verschiedener Agrarsoftware-Programme, die die Dokumentation landwirtschaftlicher Prozesse vereinfachen.  365FarmNet bietet hier einen Einstieg in die Digitalisierung.

Die Basisfunktionen wie die Ackerschlagkartei sind dabei kostenfrei und die Dokumentation erfolgt teilweise automatisiert. Mithilfe der Apps für iOS und Android funktioniert das auch von unterwegs aus - und sogar offline. Mit verschiedenen Bausteinen können die Basisfunktionen individuell und auf den Betrieb zugeschnitten mit Profianwendungen erweitert werden. So können beispielsweise anhand von Satellitendaten Vegetations- und Applikationskarten für eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung erstellt werden. Dies spart Arbeitszeit und Betriebsmittel.

Der Beruf des Landwirts könnte durch die Digitalisierung zunehmend attraktiver werden
Während die Landwirtschaft noch vor einigen Jahrzehnten mit rein körperlicher Arbeit in Verbindung gebracht wurde, wandelt sich das Blatt nun immer mehr. Zahlreiche Prozesse lassen sich nun einfach vom Computer oder Smartphone aus Steuern, ohne dabei selbst Hand anlegen zu müssen. Die Automatisierung von Prozessen erspart Landwirten außerdem jede Menge Aufwand und kann dabei helfen, die Anzahl der Mitarbeiter zu minimieren und auf diese Weise  Personalkosten in immenser Höhe einzusparen.

Doch auch kleinere Landwirtschaftsbetriebe oder reine Familienbetriebe profitieren von der Digitalisierung. War der Beruf des Landwirts vor einigen Jahrzehnten noch ein Job, der kaum Freizeit zuließ und Tag und Nacht Aufmerksamkeit forderte, wird die Arbeit durch die Folgen der Digitalisierung nun zunehmend entspannter und stressfreier. Vorbei sind die Zeiten, in denen Landwirte keine Wochenenden mehr hatten und von früh am Morgen bis tief in die Nacht arbeiten mussten. Damit könnte der Beruf des Landwirts also in Zukunft wieder zunehmend attraktiver und vor allem auch lukrativer werden.

 
Immer mehr Landwirte erkennen die Notwendigkeit des technischen Fortschritts

Wie gut digitale Lösungen für die Landwirtschaft ankommen, beweist nicht nur die Tatsache, dass Deutschland bei der Produktion und dem Einsatz von moderner Landtechnik zu den führenden Nationen der Welt zählt. Rund 80 Prozent aller Landwirte in Deutschland finden die Digitalisierung in ihrer Branche nicht nur sinnvoll, sondern wünschen sich zahlreiche Änderungen diesbezüglich auch für ihren Betrieb. Sich jetzt mit den zahlreichen Möglichkeiten der Digitalisierung auseinanderzusetzen, lohnt sich also - vor allem mit Blick auf die Zukunft. Denn nur wer sich schon jetzt mit den Neuerungen der Technik auseinandersetzt, kann erfolgreich auf dem Markt sein und innerhalb der nächsten Jahre bestehen

Autor:

Online Redaktion aus Buxtehude

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