AWO setzt ein Zeichen für Respekt
Neue Bank gegen Rassismus in Buxtehude
- Dr. Andre Borgerhoff (li.), Vorsitzender des AWO Ortsvereins Buxtehude, Annette Gutsfeld, zweite Vorsitzende, und Wilhelm Schmidt, ehemaliger Präsident des AWO Bundesverbands, vor der neuen Bank am Mühlenteich
- Foto: AWO Ortsverein Buxtehude e.V.
- hochgeladen von Pauline Bellmann
Ein Platznehmen mit Botschaft: Die AWO Buxtehude hat am Mühlenteich eine neue „Bank gegen Rassismus“ eingeweiht und möchte damit ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander setzen.
Der Standort ist bewusst gewählt. Am Mühlenteich treffen täglich viele Menschen aufeinander. Die Bank soll genau dort zu mehr Austausch und gegenseitigem Respekt beitragen, erklärt die AWO. Wilhelm Schmidt, ehemaliger Präsident des AWO-Bundesverbands und Initiator der Aktion, betonte die Idee hinter dem Projekt: „Eine Bank ist das älteste Symbol für Gemeinschaft im öffentlichen Raum.“ Menschen kämen dort miteinander ins Gespräch oder säßen einfach in Ruhe nebeneinander. „Entscheidend ist, dass dies in gegenseitigem Respekt geschieht“, so Schmidt.
Doch schon vor der offiziellen Einweihung wurde die Bank beschmiert. Unbekannte hatten das Wort „Kein“ übermalt. Die Städtischen Betriebe Buxtehude (SBB) reagierten schnell, holten die Bank ab, reinigten sie und stellten sie rechtzeitig wieder auf.
„Ein riesiges Dankeschön gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SBB. Schmierereien sind absolut kein Zeichen von Respekt, aber die schnelle Hilfe zeigt: Buxtehude hält zusammen“, sagte Dr. Andre Borgerhoff, Vorsitzender der AWO Buxtehude.
Die AWO lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Bank am Mühlenteich als Begegnungsort zu nutzen und damit im Alltag ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Buxtehude zu setzen.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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