Oldtimer, Zeitkontrolle und Präzision
Niederelbe Classics begeistern Buxtehude

Zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Ioannis Georgiadis (38) und Teli Georgiadis (26) bestaunten begeistert die historischen Fahrzeuge | Foto: sts
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  • Zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Ioannis Georgiadis (38) und Teli Georgiadis (26) bestaunten begeistert die historischen Fahrzeuge
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Nach den ersten Kilometern durch das Alte Land legten die Teilnehmer der 17. Niederelbe Classics einen kurzen Stopp zum Re-Start in Buxtehude ein.

„Hier werden die Fahrzeuge für die Zuschauer vorgestellt und es findet eine Kontrolle statt: wenn die Autos weiterfahren, werden die Zeiten aufgeschrieben“, erzählt Irene Bockelmann (77), die gemeinsam mit ihrer Enkelin Jette (10) den Re-Start betreute.

Wie anspruchsvoll die Rallye tatsächlich ist, weiß Katharina Abbassian (47) aus Buxtehude aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie bereits 2017 an den Niederelbe Classics teil.

„Das war ziemlich anstrengend. Wir sind bei den Geübteren mitgefahren und das war ganz schön kompliziert. Ich habe mir vorher ein Buch und eine App besorgt, denn der Beifahrer ist quasi das Gehirn, der Fahrer führt aus. Letztendlich haben wir gut abgeschnitten“, erzählt sie.

Nicht nur ehemalige Teilnehmer zog es nach Buxtehude. Auch viele Oldtimerfreunde nutzten den Re-Start, um die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben.

Maria Strunk (65) und Horst Strunk (73) verfolgen die Niederelbe Classics mit großer Begeisterung. Vielleicht sitzen sie im kommenden Jahr selbst im Starterfeld: „Ich besitze selbst einen 30 Jahre alten Mercedes und möchte vielleicht nächstes Jahr mitfahren“, so Horst Strunk.

Auch Klaus Marquardt ließ sich den Re-Start nicht entgehen. Früher war er selbst mit einer Citroën Ente unterwegs: „Es gibt demnächst Elektro-Ente, da freue ich mich drauf“, sagt er.

Dass die Niederelbe Classics so viele Menschen begeistern, zeigt sich schon lange vor dem eigentlichen Start. „Anfang Februar konnte man sich anmelden, wir waren innerhalb von drei Wochen ausgebucht“, berichtet Frank Drewes, Pressesprecher des Classic Club Niederelbe e.V.

Insgesamt gingen 176 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Strecke. Die 139,950 Kilometer lange Route führte von Jork unter anderem über Apensen, Buxtehude, Immenbeck, Estebrügge, Cranz und Hinterbrack zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs konnten 26 Stempel gesammelt werden.

Hinter der Rallye stehen rund 160 ehrenamtliche Helfer sowie zahlreiche Sponsoren, die die Veranstaltung finanziell und mit Give-aways unterstützen.

„Ohne diese Hilfe wäre das alles nicht möglich“, sagt Drewes. Lange bleibt dem Organisationsteam allerdings nicht zum Durchatmen. „Nach der Rallye holen wir 3 Wochen Luft und dann bereiten wir die nächste Rallye vor.“

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17. Niederelbe Classics starten in Jork
Redakteur:

Stefanie Schimanski aus Buxtehude

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