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Wegen der K40-Sanierung in Buxtehude: Am Tunnelweg wird kassiert

Die Anwohner am Alten Postweg müssen jetzt längere Umleitungen fahren Foto: tk
Anwohner sauer: Umleitungsstrecke dicht / Stadt wird nichts verändern

tk. Buxtehude. Anwohner am Alten Postweg sind sauer: Der Tunnelweg ist jetzt komplett gesperrt worden. Grund sind die Sanierungsarbeiten auf der Harburger Straße (K40). Eine WOCHENBLATT-Leserin, die dort wohnt, kann die Sperrung nicht verstehen. "Es sind nur eine Handvoll Menschen, die sich durch den Lärm gestört fühlten. Wir müssen dagegen jetzt lange Umwege fahren." Wer Richtung Hamburg oder Buchholz fahren muss, hat den Tunnelweg benutzt, um über Immenbeck und Ovelgönne schnell zur B73 bzw. B3 zu kommen. Was die Anwohnerin zudem ärgert: Mittlerweile hat die Polizei Verkehrssünder am Tunnelweg angehalten und ein Bußgeld kassiert.

Thorsten Gloe-de, der als Fachgruppenleiter der Buxtehuder Stadtverwaltung für die Umleitungsstrecken verantwortlich ist, überrascht mit der Aussage: "Der Tunnelweg ist seit Beginn der Sanierungsmaßnahme komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt worden." Das entsprechende Schild sei aber nicht so gut sichtbar aufgestellt worden. Das wurde nun verändert, so dass jeder sieht: Hier geht es vorübergehend nicht mehr lang.

Den Unmut der Anlieger, die Umwege - etwa über die offizielle Umleitungsstrecke Richtung Moisburger Straße - fahren müssen, könne er nachvollziehen. Die Sperrung bleibt aber bestehen. "Der Tunnelweg ist schmal, unübersichtlich und damit gefährlich", sagt Thorsten Gloede. Es habe sich ein intensiver Schleichverkehr entwickelt, der vom Ordnungsamt und der Polizei unterbunden werden müsse. Die Anlieger müssen sich also noch bis Mitte August, dann ist die Sanierung der K40 beendet, in Geduld üben.