Wirkungsvoller Einbruchschutz: Licht schreckt Einbrecher ab

Eine gute Außenbeleuchtung macht Einbrechern das Leben schwer
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Ein Blick in die Kriminalstatistik zeigt: 2018 haben sich hierzulande fast 100.000 Einbrüche in Privathaushalte ereignet.

Im Vorjahresvergleich entspricht dies zwar einem Rückgang um 16,3 Prozent. Doch gerade in der kalten Jahreszeit ist das Einbruchsrisiko erhöht. Denn durch die früher einsetzende Dunkelheit haben Verbrecher leichtes Spiel. So schützen Sie Ihr Zuhause mit einfachen Mitteln.

Licht hat sich als wirkungsvoller Einbruchschutz bewährt. Deshalb raten Sicherheitsexperten dazu, Leuchten mit Bewegungsmeldern im Außenbereich zu installieren. Registrieren diese eine Bewegung, aktiviert sich die Beleuchtung und schreckt potenzielle Einbrecher ab. Dies setzt allerdings die richtige Anbringung und Kalibrierung der Sensoren voraus.

Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung richtig einstellen

Damit die Beleuchtung zuverlässig anspringt, sollten Sie den Erfassungswinkel so wählen, dass er einen möglichst großen Bereich abdeckt. Doch achten Sie bei der Empfindlichkeit auf das richtige Maß. Im Idealfall sollten die Sensoren nur auf menschliche Eindringlinge reagieren. Denn wenn jedes vorbeihuschende Tier die Außenbeleuchtung aktiviert, gehen Sie und Ihre Nachbarn im Ernstfall womöglich von einem Fehlalarm aus. Bewegungsmelder mit selektiver Alarmunterdrückung beziehungsweise Tierimmun-Funktion adressieren dieses Problem: Sie ignorieren kleinere Lebewesen.

Wer sich nicht auf Bewegungsmelder verlassen möchte, kann eine kontinuierliche Außenbeleuchtung in Erwägung ziehen. Was früher hohe Stromkosten verursacht hätte, ist mittlerweile durchaus erschwinglich. Energiesparlampen und LEDs leuchten effizient und schonen langfristig Ihren Geldbeutel. Wer dennoch weiter Energie sparen möchte, kombiniert LED-Leuchten mit Solarpanels.

Außen- und Garagenbeleuchtung: Helligkeit und Abdeckung

Wichtig ist eine möglichst komplette Ausleuchtung des Grundstücks – insbesondere, wenn es sich um ein großes Areal handelt. Um große Flächen wie Hecken oder Fassaden gut auszuleuchten, bieten sich breit strahlende Scheinwerfer an. Vor allem aber sollten potenzielle Zugangswege ins Haus beleuchtet sein – also Türen, Fenster und auch Treppen.

Eine Garagenbeleuchtung ergibt ebenfalls Sinn. Allerdings sollten sie bei den Lampen im Außenbereich auf ausreichende Schutzarten für Carport und Garage achten.

Die maximale Helligkeit ist dabei zweitrangig. Eine dezente Außen- bzw. Garagenbeleuchtung genügt bereits. Dämmerungssensoren lassen die Beleuchtung bei Einbruch der Dunkelheit anspringen – und ausgehen, wenn die Sonne wieder aufgeht.

Bei Abwesenheit: Zeitschaltuhren und Smartphone-Apps

Vor einer längeren Abwesenheit empfiehlt es sich, weitere Vorkehrungen zu treffen. Wenn es im Haus durchgehend dunkel ist, hilft auch die beste Außenbeleuchtung nichts. Von durchgehend eingeschaltetem Licht lassen sich gewiefte Einbrecher jedoch nicht täuschen. Denn das fällt beim Auskundschaften des nächsten Einbruchsziels auf.

Bessere Abschreckung bieten programmierbare Zeitschaltuhren. Bei der Einstellung sollten sie aber auf Abwechslung achten. Das Licht sollte nicht in allen Räumen zur gleichen Zeit angehen. Außerdem empfiehlt es sich, die Einschaltzeit täglich zu variieren.

Eine Alternative zu Zeitschaltuhren ist die Steuerung der Lichtanlage per Smartphone-App, sofern Sie bereits ein Smart-Home-System installiert haben. Der Vorteil daran: Sie können das Licht jederzeit aus der Ferne an- und ausschalten. Allerdings ist die Installation der dafür notwendigen Technik aufwendiger, falls Sie nicht ohnehin schon Smart-Home-Geräte einsetzen. Aus diesen Gründen rät auch die Polizei eher zur einfachen Lösung per Zeitschaltuhr.

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