Unheilbar erkrankt
Letzte Wünsche einer Krebspatientin

Claudia Klucke mit ihrem Ehemann Michael  | Foto: M. Wiatr
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  • Claudia Klucke mit ihrem Ehemann Michael
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ig. Dornbusch. Träume und Wünsche bekommen eine ganz andere Dimension, wenn Menschen wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben. Diese letzten Wünsche, die den Menschen oft alles bedeuten, wollen jetzt die Kinder von Claudia Klucke erfüllen.

Die Dornbuscherin hat Krebs. Die Ärzte geben der 51-Jährigen nicht mehr lange. „Vielleicht drei bis fünf Monate“, sagt ihre Tochter Giulia von Holt. Sie wurde operiert, bekam verschiedene Chemo- und Strahlentherapien.  „Meine Mutter wurde immer schwächer und hat sehr viele starke körperliche Beeinträchtigungen.“ Giulia  weiß also: Wenn kein Wunder geschieht, wird ihre Mutter bald sterben.

Die Diagnose Brustkrebs wurde im März 2019 gestellt. Seitdem habe sich das Leben ihrer Eltern komplett geändert, erzählt Giulia. Es folgten Termine über Termine, viele Ärzte wurden aufgesucht - immer begleitet von Ängsten, Tränen und Sorgen. Und das Leiden ging noch weiter: Claudia Klucke bekam im Juni 2020 eine Lungenentzündung und stand kurz vor einer Lungenembolie. „Es wurde ein CT gemacht und man konnte auf den Lungenflügeln die Folgen der Bestrahlungen und der Lungenentzündung erkennen“, so Giulia. Bei einer weiteren Untersuchung wurde am 14. August festgestellt, dass sich auf beiden Lungenflügeln Metastasen gebildet haben. Die schreckliche Erkenntnis: Viele kleine, die nicht heilbar sind. „Eine Behandlung wäre jetzt wieder Chemotherapie mit ganz schlimmen Nebenwirkungen. Was dann nur die Zeit verzögern würde“, so Giulias Bruder Robert.

Michael Klucke, Ehemann von Claudia, möchte jetzt jede Sekunde mit seiner Frau zusammen verbringen, wird deshalb vorerst nicht zur Arbeit gehen. Das Ehepaar ist im Besitz eines Hauses, müsste es gegebenenfalls verkaufen, um sich versorgen zu können - und noch viele Wünsche erfüllen zu können. Die Kinder möchten, dass die beiden ihr Haus behalten können. „Und die letzte Zeit noch ohne finanzielle Probleme verbringen und leben. Sie haben Wünsche, die möchten wir ihnen erfüllen." 

Klucke würde gerne ein Wochenende mit der ganzen Familie in Dänemark verbringen. Auch müsste das Badezimmer im Erdgeschoss noch für sie umgebaut werden. Giulia: „Meine Mutti möchte noch so viel erleben, wenn es irgendwie geht.“ Auch die Beerdigung und Trauerfeier würde ihre Mutter schon planen und möchte sie auch schon bezahlen. „Damit wir uns darum nicht erst kümmern müssen, wenn es so weit ist.“ Deshalb bittet die Familie um finanzielle Unterstützung. Spenden gehen an: IBAN DE74241511163405216007 BIC: NOLADE21STK, Giulia von Holt.

Claudia Klucke mit ihrem Ehemann Michael  | Foto: M. Wiatr
Claudia Klucke nach der Chemotherapie | Foto: Privatarchiv Klucke
Claudia Klucke | Foto: M. Wiatr
Redakteur:

Dirk Ludewig aus Stade

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