Ein heimlicher Besuch
Videodreh mit Truck Stop in der Drochterser Kulturscheune

Dreh in der Scheune: Truck Stop
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ig. Drochtersen. Nebelschwaden, Country-Musik vom Band, viele Kameras, grelles Licht, immer wieder Anweisungen - und bittere Kälte. Den Cowboys und den Linedancern machen die frostigen Temperaturen in der Drochterser Kulturscheune aber nichts aus. "Wir sind hart im Nehmen", schmunzelt Andreas Cisek. Der Frontman ist mit seiner Band Truck Stop nach Drochtersen gereist, um in dem Musiktempel einen besonderen Film aufzunehmen.

Die norddeutsche Kultband veröffentlicht in Kürze ihre neue CD "Liebe, Lust und Laster." Für den Song "Yeehaw", der als Vorab-Single erscheint, wird in der urigen Südkehdinger Location ein Video gedreht. Die Regie führen der Asseler Matten Rambow, seine Söhne Christian und Jonas sowie Mitarbeiter von "Groh PA Veranstaltungstechnik".

"Die Scheune ist für Country-Musik einmalig", sagt Band-Mitglied und Ex-Stader Knut Bewersdorff. "Hier muss nichts extra aufgebaut werden." Und außerdem reise Truck Stop gern nach Drochtersen. "Ist ja fast unser Wohnzimmer." Europas Countryband Nummer eins tritt in Drochtersen seit mehr als 35 Jahren auf. Der Frühschoppen in der Dreifachhalle ist längst Kult. Fest steht für die Cowboys – und auch für Matten Rambow -, dass die neue Scheibe "bombig einschlagen wird". So klinge ehrliche, handgemachte Country-Musik mit norddeutschem Gütesiegel, sagt auch Dirk Ludewig, der seit Jahrzehnten die Frühschoppen in Drochtersen organisiert und beim "heimlichen" Dreh dabei war. Sein Urteil: Mit dem Album gehe die Band musikalisch "back to the roots". Übrigens: Bewersdorff war von der Scheune so angetan, dass er mit Ludewig über ein dortiges Club-Konzert nachdachte. Nicht vom Tisch sei auch die Idee, einen Sommer-Frühschoppen auf der Elbinsel Krautsand zu organisieren – wenn Corona es erlaube. "Darüber soll in den kommenden Tagen gesprochen werden", so Ludewig. 

Das von Truck Stop-Fans heiß ersehnte Album erscheint am 2. April. Einen Tag davor, am 1. April, kommt die Band mit 14 nagelneuen Songs ab 20 Uhr per Livestream in die Wohnzimmer. Und im Herbst ist eine Tour angesagt – wenn es die Pandemie erlaubt.

Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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