Bedarf an Betreuungsplätzen ist hoch
Drochtersen sucht nach Lösungen für Kita-Neubauten

Die Sporthalle in Assel soll als Überbrückungslösung fungieren
  • Die Sporthalle in Assel soll als Überbrückungslösung fungieren
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ig. Drochtersen. Es war eine lange Sitzung in der Dreifachhalle in Drochtersen. Fast drei Stunden wurde im Ausschuss für Familie, Soziales Kultur und Sport diskutiert. Und „Hausaufgaben“ verteilt. Die Aufgaben, die es zu bewältigen gab: Geeignete Übergangslösungen und Standorte für Neubauten zu finden, um den Fehlbedarf an Betreuungsplätzen in den Kindergärten abzubauen.

Verwaltung schlägt Übergangslösungen vor

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Übergangslösungen - Aufenthaltsraum der Louis-Wattel-Halle in Assel und im ehemaligen Hallenbad-Restaurant in Drochtersen – fanden schnell Zustimmung bei den Fraktionen von CDU, SPD und FWG. „Geeignet für eine kurze Zeit“, so der einhellige Tenor. Der Antrag der CDU, dass die Nutzung des Hallenbad-Restaurants nicht zu einer Verzögerung bei Um- oder Neubau des Bades selbst führen dürfe, fand ebenfalls Zustimmung. Die Nutzung der Räumlichkeiten soll ab dem 1. September erfolgen. Aufgenommen werden sollen in Assel dann 22 und in Drochtersen 25 Kinder.

Umbaukosten: in Assel 50.000 Euro, in Drochtersen 64.000. Die Verwaltung hofft auf eine Förderung in Höhe von 41.400 Euro. Die Entscheidung für eine langfristige Lösung gestaltete sich schwieriger und wurde in die Fraktionen zur Beratung verschoben. Bereisungen sollen erfolgen, um mehr Informationen zu erhalten. Die Vorschläge der Verwaltung: Umbau des Kreissparkassen-Gebäudes - die KSK stellt demnächst ihren Betrieb ein - mit zwei Gruppen, Umbau und Anmietung einer in der Nachbarschaft des Kindergartens gelegenen Obstscheune mit drei Gruppen. Schließlich der Neubau in Verlängerung des Kindergarten-Geländes. Empfehlung des Ausschusses: Untersuchung aller drei Vorschläge, ohne eine Priorisierung vorzunehmen.

Hoher Bedarf in Drochtersen

In Drochtersen sei die Situation komplex, stellte Bürgermeister Mike Eckhoff heraus. „Hier muss Platz für fünf Gruppen geschaffen werden, um den aktuellen Bedarf zu decken und die Übergangslösung 'An der Eiche' und die Kleingruppe des Regenbogenkindergartens zu integrieren." Auch stehe die Entscheidung an, ob eine zentrale Einrichtung oder zwei Einrichtungen gebaut werden müssen. Keine Zustimmung fand der vorgeschlagene Standort an der Aschhorner Straße. Die weiteren Optionen der Verwaltung, ein Neubau auf der Friedhofserweiterungsfläche am Mittelweg, die Umnutzung des Feuerwehrgerätehauses Alter Hof oder Neubauten am Fasanenweg), in der Grefenstraße, hinter der Grundschule oder am Sportplatz, stehen jetzt zur Beratung in den Gremien an. Die Entscheidung ist offen. Zumal die Kirchengemeinde den Friedhof (Mittelweg) erweitern möchte.

Der Antrag der CDU, nach einem zentralen Standort für beide Ortschaften zwischen Assel und Drochtersen zu suchen, wurde mit Mehrheit abgelehnt.

Baugenehmigung für Kindergarten fehlt noch
Autor:

Dirk Ludewig aus Stade

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