800 Kilometer Fahrt und eine spektakuläre Verfolgungsjagd

Täter wollte geheimnisvolle Sophie besuchen

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Die Umsetzungsphase startet
Krautsand soll Artenparadies werden

Übergabe des Schecks an die Initiatoren (v. li.): Nieders. Umweltminister Christian Meyer, Frauke Hennek (NABU), Kathrin Samson, Beatrice Claus (beide WWF), Bundesumweltminister Carsten Schneider und Landrat Kai Seefried | Foto: ig
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Es gab eine starke Rauchentwicklung | Foto: Feuerwehr Buchholz
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Starke Rauchentwicklung: Brennender Pkw auf Parkplatz

Am frühen Mittwoch-Nachmittag, 28. Oktober,  wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem brennenden PKW in die Buchholzer Innenstadt gerufen. Auf dem Hinterhof eines Bürogebäudes in der Karlstraße hatte der Motorraum eines Autos Feuer gefangen. Der Fahrer wollte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz am Gebäude einparken, als ihm Rauch aus dem Motorraum auffiel. Geistesgegenwärtig stellte der Fahrer das Fahrzeug mit Abstand zum Gebäude und weiteren geparkten Fahrzeugen ab und wählte den Notruf. Bei...

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Drei neue Einsatzfahrzeuge erhielten die Feuerwehren in Bargstedt und Wangersen  | Foto: Feuerwehr
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Fahrzeugübergabe in Bargstedt und Wangersen
Neue Technik für die Feuerwehr, neuer Standort in Bargstedt

Drei neue Feuerwehrfahrzeuge treten für die Freiwillige Feuerwehr Bargstedt und Wangersen in den Dienst und unterstützen die Helferinnen und Helfer bei ihren Einsätzen. Die Übergabe erfolgte durch Samtgemeindebürgermeisterin Ute Kück, Kreisbrandmeister Henning Klensang und Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin. Im Zuge der Fahrzeugübergabe wurde auch der Umbau der ehemaligen DRK-Rettungswache in Bargstedt zum zusätzlichen Feuerwehrstandort gewürdigt. Die Feuerwehr Bargstedt erhielt - den von...

Blaulicht

Täter wollte geheimnisvolle Sophie besuchen
Mit geklautem Linienbus von Baden-Württemburg nach Buxtehude

Ein gestohlener Bus, fast 800 Kilometer Fahrt und eine spektakuläre Verfolgungsjagd über die Autobahn: Ein junger Mann aus Baden-Württemberg wollte mit einem geklauten Linienbus eine Internetbekanntschaft in Buxtehude besuchen. Jetzt steht der 22-Jährige vor Gericht. Seine Verteidigerin präsentiert als Grund für die irrsinnige Tour eine abenteuerliche Geschichte, die sich um eine geheimnisvolle Sophie aus Buxtehude dreht.   Kennengelernt auf TikTokEs gibt Liebeserklärungen mit Blumen, Pralinen...

Blaulicht

Winsen und Nenndorf
Taschendiebe in Geschäften unterwegs - Senioren bestohlen

Achtung: Taschendiebe unterwegs! Am Dienstag, 27. Oktober, haben in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 10.50 Uhr, Diebe im Aldi-Markt am Altstadtring eine 73-jährige Frau bestohlen. Die Täter entwendeten während des Einkaufens die in der Jackentasche getragene Geldbörse und verließen damit unbemerkt das Geschäft. Mit der Geldbörse gelangten die Täter an mehrere hundert Euro Bargeld sowie Ausweise und eine EC-Karte. Mit dieser versuchen sie anschließend noch Geld vom Konto abzuheben. Gegen 11 Uhr...

Blaulicht

Zeugenaufruf der Polizei
Bewohnerin überrascht Eindringling im eigenen Haus

Ungebetener Besuch in einem Wohnhaus an der Schulstraße in Todtglüsingen: Am Montag, gegen 15.45 Uhr, überraschte eine Bewohnerin einen unbekannten Mann, der sich offenbar durch eine offen stehende Hintertür Zutritt zum Haus verschafft hatte. Als die Frau vom Erdgeschoss ins Obergeschoss ging, stand ihr der Fremde plötzlich gegenüber. Dieser erklärte, er wolle angeblich ein Grundstück und hätte deshalb den Eigentümer gesucht. Anschließend flüchtete er. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts...

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Sie eröffneten offiziell den Wohnmobil-Stellplatz: Matthias Krohn (v. li., Verkehrsbehörde Stadt Buchholz), Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Sylvia Müller (Sweco GmbH vom Leader-Regionalmanagement) | Foto: sh
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Viel Komfort für Camper
Wohnmobilstellplatz für Buchholz

Drei Jahre nach der ersten Idee war es nun soweit: Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse den Wohnmobilstellplatz am Holzweg eingeweiht. Direkt an der Nordheidehalle können zukünftig ein halbes Dutzend Wohnmobile stehen. "Wir haben lange nach einem geeigneten Standort gesucht, und haben ihn nun hier mit einer guten Infrastruktur gefunden", so Röhse. Das Schwimmbad ist nur wenige Meter entfernt, auch die Innenstadt ist schnell zu erreichen. Im...

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Baustelle Seppenser Mühlenweg in Buchholz
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Der Seppenser Mühlenweg wird seit Montag, 26. Oktober, und noch bis Montag, 9. November, in mehreren Abschnitten voll gesperrt, Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Die Anwohner sowohl des Seppenser Mühlenweges als auch der angrenzenden Straßen wurden darüber in einem Schreiben informiert, dieses warf bei den Anwohnern aber Fragen auf und führten zu Unmut. "Wir können laut Schreiben 42 Stunden lang nicht mit dem Auto aus dem Habichtweg hinaus und wieder hineinfahren", erklärt Michael Oehlrich,...

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Ein Metronom-Zug fährt über eines der Nadelöhre für den Hamburger Bahnverkehr: Die Bahnbrücken über die Norderelbe sind marode und müssen in den kommenden Jahren erneuert werden | Foto: Martin Elsen/nord-luftbilder.de
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Hamburgs Bahn-Nadelöhre werden Dauerbaustellen
Für Hamburg-Pendler kommt es noch dicker: Jahrelange Bauarbeiten an den Elbbrücken

Die vierwöchige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Harburg und Hamburg-Hauptbahnhof für sämtliche Regionalzüge ist womöglich nur ein Vorgeschmack darauf, was Pendlern und Bahnreisenden in den kommenden Jahren bevorsteht. Wer jetzt Mitte 50 ist und täglich mit dem Zug zur Arbeit nach Hamburg fährt, muss bis zu seiner Rente mit Streckensperrungen, Zugausfällen und erheblichen Verzögerungen bei der Fahrt in die City rechnen. Der rund elf Kilometer lange Schienenstrang vom Harburger Bahnhof bis zum...

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Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Drei Schwerverletzte bei Explosion in Lauenbrück

Eine gewaltige Explosion, meterweit verstreute Trümmer und ein Mobilheim in Flammen: Im Mobilheimpark „Aukamp“ in Lauenbrück (Samtgemeinde Fintel) ist es am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr zu einem folgenschweren Unglück gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Rund 100 Feuerwehrkräfte kämpften gegen den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf weitere Mobilheime übergriffen. Bewohnerin bemerkt Gasgeruch Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die 77-jährige Bewohnerin des...

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Wohin mit dem deutschen Atommüll? Jetzt wurden die für ein Endlager infrage kommenden Flächen weiter eingegrenzt - auf nicht einmal fünf Prozent des Bundesgebietes (blau-türkise Flächen) | Foto: BGE/KI-generiert
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95 Prozent der Flächen aus dem Rennen
Atommüll-Endlager: Zwei Gebiete in den Landkreisen Stade und Harburg stehen noch auf der Liste

Die Suche nach einem Endlager für Deutschlands hochradioaktiven Atommüll geht in die entscheidende nächste Runde. Und für die Menschen in den Landkreisen Stade und Harburg gibt es eine wichtige Nachricht: Große Teile beider Landkreise sind bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort jetzt aus dem Rennen. Nur noch zwei kleinere Flächen sollen weiter untersucht werden. Das geht aus den neuesten Karten hervor, die die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag (27. Oktober)...

Das Naturschutz-Großprojekt Krautsand an der Unterelbe geht in die Umsetzungsphase. Bund und Land stellen für die Renaturierung rund 13,8 Millionen Euro bereit. Projektträger sind der WWF Deutschland und die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Der WWF startete 2020 auf Krautsand mit seinem Pflege- und Entwicklungsplan, der 2024 abgeschlossen wurde. Die nun eingeläutete Phase soll bis zum Jahr 2034 laufen. 

Zusammen mit Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) übergab am vergangenen Freitag in Wischhafen Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) den Förderscheck an die Projektträger WWF Deutschland und NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Bund und Land finanzieren die Renaturierungsmaßnahmen mit rund 13,8 Millionen Euro.

Aufwendige Sandaufspülung auf der Elbinsel Krautsand

„Mit dem Naturschutz-Großprojekt Krautsand setzen wir ein starkes Zeichen für die Wiederherstellung unserer natürlichen Lebensgrundlagen“, so der niedersächsische Umweltminister. „In der Elbmündung, wo Süß- und Salzwasser aufeinandertreffen, entstehen wertvolle Lebensräume und bedrohte Arten bekommen neue Chancen.“ Gleichzeitig zeige das Projekt, dass Naturschutz, Küstenschutz und Gewässerunterhaltung gemeinsam gedacht und umgesetzt werden können. Im nächsten Schritt werden nun die für die Renaturierung benötigten Flächen durch die NABU-Stiftung gekauft und für die Umsetzung der Maßnahmen durch den WWF das Projektteam aufgestockt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir auf Krautsand jetzt mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen beginnen können. Das wunderschöne Mosaik aus Land und Wasser, das Krautsand ausmacht, wollen wir in ein echtes Naturparadies zurückverwandeln und den Einfluss von Ebbe und Flut wiederherstellen und vergrößern. So bekommen Fische, Kleinkrebse, Vögel und Insekten, aber auch seltene Pflanzen wieder bessere Lebensbedingungen“, so WWF-Naturschutzvorständin Kathrin Samson.

Carsten Schneider betonte, dass der Unterlauf der Elbe die größte von den Gezeiten geprägte Flussmündung in Deutschland und eine der größten in Europa sei. „In den vergangenen Jahrzehnten ist diese Flussmündung vom Menschen stark verändert worden. Durch Deiche sind viele Überflutungsflächen verlorengegangen. Nebenarme der Elbe wurden abgetrennt und die Fahrrinne für die Schifffahrt vertieft. Wenn wir der Natur jetzt wieder mehr Raum geben, hat das viele positive Effekte. Seltene Tier- und Pflanzenarten gewinnen mehr Lebensraum, wiedervernässte und naturnahe Feuchtgebiete binden Kohlenstoff und speichern Wasser. Damit erhöhen wir die Widerstandsfähigkeit unser Naturräume gegenüber Dürre, Hitze und Hochwasser. Das ist der richtige Ansatz, den wir angesichts des diesjährigen Hitzesommers auch in anderen Regionen brauchen. Das Wasser wieder in der Landschaft halten und damit die Vorsorge vor extremen Folgen des Klimawandels verbessern.“

Zur Umsetzung der Projektziele arbeiten der WWF und NABU-Stiftung eng mit weiteren Organisationen zusammen. Durch Kooperationen – beispielsweise mit der Bundeswasserstraßenverwaltung, dem Deichverband Kehdingen-Oste und landwirtschaftlichen Betrieben vor Ort – können wichtige Synergien geschaffen werden. So wird geeigneter Bodenaushub, der bei der Neuanlage von Gewässern anfällt, für den Deichbau genutzt.

Klimawandel und steigender Meeresspiegel: Wie sicher ist die Elbmündung?
Redakteur:

Dirk Ludewig aus Stade

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