Verdienstorden für den Heimatforscher

Im Heimathaus "Op de Heidloh": Heinz Hauschild ist Gründungsmitglied des Heimatvereins, der das Heimathaus samt Heimatmuseum betreibt
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Dorf-Chronist Heinz Hauschild (81) aus Kutenholz agiert "lieber im Hintergrund"

tp. Kutenholz. Er kennt seinen Geburtsort Kutenholz (Samtgemeinde Fredenbeck) wie kein Zweiter: Hobby-Chronist Heinz Hauschild (81). Nun hat der passionierte Heimatforscher eine besondere Auszeichnung erhalten: Am Freitag, 31. Mai, überreichte ihm Stades Landrat Michael Roesberg im Kutenholzer Heimathaus "Op de Heidloh" das durch den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), verliehene Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.
"Ein bisschen stolz bin ich schon", sagt der ledige Landwirt im Ruhestand. "Doch viel Aufhebens um meine Person mag ich nicht", so Hauschild bescheiden. "Ich bin lieber im Hintergrund tätig."
Heinz Hauschild ist tief mit seinem Heimatort verbunden. Er lebt auf dem landwirtschaftlichen Hof auf dem er geboren wurde. Nach der harten Arbeit im Stall und auf dem Feld ging er ganz in seinem Hobby auf: dem Sammeln von Dokumenten über Kutenholz. Der Geest-Ort, dessen Name "Wald in der Niederung" bedeutet, wurde vor genau 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Jeder geschichtliche Beleg aus den vergangenen sieben Jahrhunderten, der Hauschild in die Hände fällt, wird gut verwahrt: Poesiealben, Fotos, Filme, Trachten, Kopien von Urkunden aus dem Staatsarchiv in Stade, Zeitungsartikel und Tonbänder bekommen ihren Platz in Hauschilds Büro oder im Archiv des Kutenholzer Heimatvereins im Keller der Volksbank. Landwirtschaftliche Geräte und Alltagsgegenstände werden im Museum im Heimathaus ausgestellt. Heinz Hauschild ist Gründungsmitglied des "Heimat- und Kulturkreises" Kutenholz.
Zudem hat Heinz Hauschild mehrere Chroniken verfasst: "Im hohen Alter habe ich mit dafür noch den Umgang mit dem Computer angeeignet", erzählt Hauschild. Er schrieb die Heimat-Bildbände "Kutenholz in alten Ansichten", "Kutenholz früher und heute" sowie die Chroniken der örtlichen Sportvereins, des Reitvereins und des Schützenvereins. Derzeit arbeitet er an der Chronik "700 Jahre Kutenholz", die noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Nicht zuletzt mit seinem launigen Jahresrückblick, den Hauschild regelmäßig zum zum Kutenholzer Neujahresempfang präsentiert, und dazugehörigen Ausstellungen in der Volksbank und der Sparkasse hat sich der Heimatkenner einen hervorragenden Ruf erworben.
Für die Chronik "700 Jahre Kutenholz" sucht der Chrinist noch Informationen zur ehemaligen Kutenholzer Manufaktur "Norddeutsche Lenkstangenfabik". Hauschild gibt zu: "Da habe ich noch einige Wissenslücken."
• Kontakt: Tel. 04762 - 1751 (Heinz Hauschild).

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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