Großprojekt der Energiewende
LNG-Pipeline: Fredenbeck wird Umschlagplatz für 50 Güterzüge mit XXL-Stahlrohren

Röhrenumschlag in Fredenbeck - Verladung vom evb-Zug auf Lkw | Foto: evb
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In Fredenbeck rollen zurzeit Schwergewichte durch die Geest – und sichern die Energieversorgung Deutschlands.

In der Samtgemeinde Fredenbeck ist im Oktober ein zentraler Baustein für Deutschlands Energiewende gestartet: Die regionale Eisenbahnstrecke wurde zum Drehpunkt für einen Großauftrag, bei dem mehr als 50 Güterzüge Stahlrohre im XXL-Format für die zukünftige LNG‑Pipeline anliefern. 

Rohre so lang wie zwei Busse und so schwer wie zwei Elefanten

Die  18  Meter langen und bis zu 15 Tonnen schweren Stahlrohre haben einen Durchmesser von 1,4 Meter. Jedes Rohr entspricht damit in der Länge zwei klassischen Linienbussen hintereinander und wiegt so viel wie zwei ausgewachsene afrikanische Elefanten. 

Entladung in Fredenbeck

Die von der Europipe‑Gruppe gefertigten Rohre werden von Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) über Stade nach Fredenbeck gebracht; dort erfolgt die Entladung auf Lkw. In der Fredenbecker Gemeinde Deinste dienen Waggons als Pufferspeicher. Mitte November wechselt der Umschlagplatz nach Zeven (Landkreis Rotenburg/Wümme). Jeder Zug ersetzt dabei rund 80 Lkw.

Rund 50 Züge – einer der größten Aufträge für evb Logistik

Rund drei Monate lang werden pro Woche fünf Züge eintreffen. Pro Eisenbahnwaggon können jeweils vier Rohre transportiert werden. Für die evb Logistik ist das einer ihrer größten Aufträge der vergangenen Jahre auf dem eigenen Streckennetz im Elbe-Weser-Dreieck.

Pipeline soll LNG-Terminals mit Achim verbinden

Die Rohre sichern die Versorgung mit Erdgas aus LNG-Importen. Die Energietransportleitung (ETL) 182 soll die Terminals in Brunsbüttel und Stade mit einer noch im Bau befindlichen Verdichgterstation in Achim bei Bremen verbinden. 

Neue Erdgaspipeline: Bauvorbereitungen im Landkreis Stade starten
Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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