Auch siebter "Jägertag" in Hanstedt war ein Besuchermagnet
"Der weite Weg hat sich gelohnt!"

Passionierte Hobby-Falkner: Robert Peters (li.) und Christian Petzel vom Wildpark Lüneburger Heide
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Auch der siebte "Jägertag" in Hanstedt war wieder ein Besuchermagnet ce. Hanstedt. Im wahrsten Wortsinn "tierisch was los" war am Sonntag auf dem "Alten Geidenhof" in Hanstedt, wo viele hundert Besucher den siebten "Jägertag" erlebten. Der Hegering Hanstedt präsentierte als Veranstalter mit Unterstützung des Hegerings Garlstorf für die ganze Familie einen bunten Mix aus Ausstellungen, Vorführungen, Vorträgen, Musik und Unterhaltung rund um die Themen Jagd, Tier und Natur.
"Der weite Weg hat sich gelohnt! Das ist ein toller Aktionstag. Schon der Gottesdienst zum Auftakt hat mich sehr beeindruckt", war Katja Nuppnau (42) aus Ochsenwerder begeistert. Ihr Sohn Jarmo (4) baute derweil unter Anleitung von Vincent Schröder vom Quarrendorfer Revier des Hegerings Hanstedt einen Nistkasten. "Der bekommt einen schönen Platz in unserem Garten", kündigte die stolze Mama an.
Eine weitere Attraktion war die Greifvogel-Schau des Wildparks Lüneburger Heide. "Der vertraute Umgang miteinander und die Liebe zu den Tieren machen den Reiz dieser Tätigkeit aus", brachten die Falkner Robert Peters (58) und Christian Petzel (52) den großen Vorzug ihres Hobbys auf den Punkt. Großen Anklang fanden auch die Vorführungen der Jagdgebrauchshunde, die - so Veranstaltungsmoderator Volker Otten vom Hegering Garlstorf - "als Diensthunde dazu beitragen, dass die Jagd tierschutzgerecht abläuft".
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Zulauf. Dieses große Interesse ist eine gute Werbung für die Jäger, die sich ja auch als Naturschützer engagieren", zogen Jens-Peter Wichmann, Vorsitzender des Hegerings Hanstedt, und sein Amtskollege Stefan Isermann von Hegering Garlstorf eine positive Bilanz. Wichmann betonte, das - auch auf dem "Jägertag" heiß diskutierte - Thema "Umgang mit dem Wolf" müsse man "sachlich in den Griff bekommen". Für anschauliche Informationen hatte die Jägerschaft des Landkreises Harburg (JLH) schließlich das Präparat eines etwa zweieinhalb Jahre alten Wolfes mitgebracht, der bei Soltau von einem Lkw überfahren worden war. "Die täuschend echt aussehende Nachbildung lockt viele Interessierte an, die Genaueres über diese Tiergattung wissen wollen", freute sich der neue JLH-Öffentlichkeitsbeauftragte Bernard Wegner.
• mehr Fotos unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de.

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