Der weiteste Weg lohnt sich zum Egestorfer Kram- und Viehmarkt

Ein tierischer Hingucker: Hermann Maack aus Lübberstedt präsentierte seinen mehrfach ausgezeichneten Welsh-Black-Bullen "Sammy"
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ce. Egestorf. Zum Kram- und Viehmarkt in Egestorf lohnt sich der weiteste Weg. Der beste Beweis dafür war Simone Heyse (40) aus der Nähe von Würzburg, die am Sonntag mit ihrem knapp zweijährigen Töchterchen Charlotta das seit über 600 Jahren bestehende Traditionsevent in der Nordheide besuchte.
"Wir machen gerade Urlaub in Bispingen, und ein Besuch dieses Marktes wurde uns dringend empfohlen. Das bunt gemischte Angebot ist einfach toll", war Simone Heyse beeindruckt, während Charlotta auf dem Hof Marquardt begeistert das ein halbes Jahr alte argentinische Farabella-Pony "Mausi" streichelte.
Mehr als 50 Aussteller präsentierten rund um die St. Stephanus-Kirche eine breite Vielfalt, die von Bekleidung für die kalten Tage und Korbwaren über Schmuck und Lederwaren bis zu den verschiedensten Gaumenfreuden und Karusselspaß reichte.
Alles im grünen Bereich war bei Magret Hollert (74) aus Hanstedt, die gemeinsam mit Schwiegertochter Yvonne Hollert (41) an einem Pflanzenstand zwei Orchideen und eine Calla ergatterte. "Wir sind Stammgäste. Hier gibt es immer viel zu sehen und zu erleben", sagte Yvonne Hollert, die auch Ehemann Kevin und Sohn Liam dabei hatte.
Zu den Stamm-Ausstellern gehörte auch diesmal Landwirt Hermann Maack (67) vom Schüttenhof in Lübberstedt. "Egestorf liegt quasi vor unserer Haustür. Da muss man doch dabei sein", so Maack. Er präsentierte seinen mehrfach ausgezeichneten, rund 1.200 Kilo schweren Welsh-Black Bullen "Sammy" und einen Lanz-Bulldog-Oldtimer-Traktor, die beide Besuchermagneten waren.

Ein tierischer Hingucker: Hermann Maack aus Lübberstedt präsentierte seinen mehrfach ausgezeichneten Welsh-Black-Bullen "Sammy"
Alles im grünen Bereich: Margret Hollert, Sohn Kevin, Schwiegertochter Yvonne (hi., v. li.) sowie deren Sohn Liam wurden am Pflanzenstand fündig

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