Neuer BürgerBus in Harsefeld
VW Crafter startet Ende April in der Samtgemeinde
- Der BürgerBus Verein Harsefeld freut sich über sein neues Fahrzeug
- Foto: sc
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Ein neuer Bus für die Menschen in der Region: Der BürgerBus Verein Harsefeld stellte sein neues Fahrzeug vor. Ein VW Crafter wird voraussichtlich ab Ende April in der Samtgemeinde unterwegs sein und die Dörfer miteinander verbinden.
Neues Fahrzeug mit moderner Technik
Der neue VW-Crafter entspricht weitgehend dem bisherigen Bus, sagte Dr. Jan Boris Ingerowski, Erster Vorsitzender des Vereins. Dennoch gebe es einige technische Neuerungen, darunter ein großes Display, LED-Scheinwerfer und eine Lenkradschaltung.
Großen Wert legte der BürgerBus Verein bei der Auswahl des Fahrersitzes. Denn die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sind lange im Einsatz und auf unterschiedlichen Straßen unterwegs. Ein luftgefederter Sitz soll künftig für mehr Komfort für die Ehrenamtlichen sorgen.
Platz für Fahrgäste und barrierefreier Zugang
Platz gibt es - wie beim alten Bus - für acht Fahrgäste. Auch Rollstühle und Kinderwagen können transportiert werden und über eine ausklappbare Rampe ein- und aussteigen.
Das bisherige Fahrzeug wird nach sechs Jahren und mehr als 300.000 Kilometern außer Dienst gestellt. In der 14-jährigen Vereinsgeschichte ist es bereits das dritte Fahrzeug dieses Typs. Die Anschaffungskosten liegen bei rund 110.000 Euro. Gefördert wurde das Projekt unter anderem von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mit 80.000 Euro sowie vom Landkreis Stade mit 25.000 Euro.
Bürger fahren für Bürger
Nach dem Motto "Bürger fahren für Bürger" soll es beim Verein weitergehen. Der BürgerBus solle mobil bleiben, unabhängig und zuverlässig, so Ingerowski. Die vielen ehrenamtlichen Mitglieder engagieren sich für ein tolles Miteinander und füllen den Bus mit Leben. Großer Dank ging an die lokalen Unternehmen, Vereine und Institutionen, die als Werbepartner auf dem Fahrzeug vertreten sind.
Der neue BürgerBus ist allerdings kein Elektrofahrzeug. "Wir wären gerne dabei", sagte Ingerowski zu dem Thema E-Auto. Allerdings passe das aktuelle E-Crafter Angebot noch nicht zu den Anforderungen eines BürgerBusses. Die Fahrzeuge müssen vor ihrem Einsatz erst zu einem Kleinbus umgebaut werden. In der Elektro-Variante des Modells gebe es noch Probleme wegen der Lagerung der Batterie und des zusätzlichen Gewichts.
Eine Batterie im Dachbereich würde wegen des hohen Schwerpunkts das Fahrverhalten verschlechtern. Im unteren Bereich ginge dagegen Platz für Fahrgäste verloren. Zudem würde das höhere Gewicht das Fahrzeug in eine andere Gewichtsklasse bringen - die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer bräuchten dann einen anderen Führerschein.
Wann ist der neue BürgerBus in Harsefeld im Einsatz?
Wie viele Fahrgäste können mitfahren?
Wie wurde der neue BürgerBus finanziert?
Warum ist der neue BürgerBus kein Elektrofahrzeug?
Wer betreibt den BürgerBus in Harsefeld?
Redakteur:Saskia Corleis |
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