ZWISCHENRUF: Klang meiner Jugend

Smartphone, Spotify und ein Sound aus der Bluetooth-Box: Auch bei einem Mittfünfziger wie mir läuft in Sachen Musik längst alles digital. Doch nun hat mich das analoge Zeitalter wieder - in Form eines Plattenspielers, der rund zwei Jahrzehnte sein Dasein im Keller fristete.
Auslöser für den sentimentalen Schub war meine sonst so technikaffine jüngste Tochter. Die hatte auf einem Flohmarkt ein paar LPs aus den Siebzigern erstanden. Schließlich rollt die Vintage-Welle und Plattenspieler sind ja wieder mega-in. Ich entstaubte mein Phonogerät, besorgte Ersatz für die kaputte Nadel (die ist für mein antiquiertes Exemplar tatsächlich noch zu bekommen!) und legte die erste Scheibe auf.
Da war er wieder: der vertraute Klang meiner Jugend, das Knacken und Knistern, das der sterile Sound aus digitalen Musikquellen nicht bieten kann. Nur meine Tochter schien wenig begeistert: "Das klingt ja nicht besonders toll", meinte sie, als sie das erste Mal Musik vom Plattenteller hörte.

Jörg Dammann

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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