Betriebsausschuss stimmte für Baumaßnahme
Kläranlage in Harsefeld wird erweitert

Die Kläranlage in Harsefeld wird den aktuellen Anforderungen angepasst und erweitert
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jab. Harsefeld. Dass die Kläranlage in Harsefeld erweitert wird, dafür sprachen sich die Mitglieder des Betriebsausschusses einstimmig aus. Das vorhandene Belebungsbecken II soll durch eine größere Anlage ersetzt werden.

Die Erlaubnis, geklärtes Abwasser einzuleiten, ist am 31. Dezember 2019 abgelaufen. Ein Ziel der Wasserbehörde ist es, die Ablaufwerte im Verhältnis zu den geltenden Bestimmungen zu verbessern. Die Erlaubnis wurde mittlerweile bis zum Ende dieses Jahres verlängert. Bei der Bemessung müssen auch die zusätzlich zu erwartenden Einwohner im Einzugsgebiet berücksichtigt werden.

Professor Artur Mennerich stellte den Politikern während der Sitzung die Betriebsanalyse und Optimierungspotenziale für die Kläranlage in Harsefeld vor. Zunächst wurde ein Messprogramm durchgeführt, um die Wassermengen sowie die Zusammensetzung des Wassers zu erfassen. Damit soll die Ist-Situation festgehalten werden, um schließlich eine Prognose für die künftige Entwicklung ableiten zu können.

Dazu wurde außerdem ein Bericht mit Erläuterungen zur Erweiterung der Kläranlage erstellt, der die neuen Anforderungen berücksichtigt. Ein neues Belebungsbecken wäre größer und leistungsfähiger. Dazu entspräche es den aktuellen Anforderungen, hieß es aus der Politik.

Die Ausschussmitglieder hielten das Vorhaben für unterstützenswert. Auch die Besprechungen mit den Planern der unteren Wasserbehörde und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz kamen zu diesem Ergebnis.

Die Maßnahme soll nach ersten Schätzungen bis zu 2,5 Millionen Euro kosten. Allerdings wird davon ausgegangen, dass die Investition weitgehend aus Eigenmitteln finanziert werden kann. Die Umsetzung der Arbeiten soll 2022 und 2023 erfolgen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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