Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren
Versorgung von 1.700 Personen ist logistische Herausforderung
- Die Jugendfeuerwehren aus Hollenstedt waren mit 55 Jungendlichen und 22 Betreuern beim großen Zeltlager
- Foto: Lilli Burchardt
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Auch die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Hollenstedt waren mit 55 Jugendlichen und 22 Betreuern vertreten. Besonders erfreulich: Neun Jugendliche bestanden erfolgreich die Leistungsspange – die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. Zusätzlich unterstützten drei Jugendliche als sogenannte Füller andere Gruppen bei der Abnahme der Leistungsspange und trugen so zum Gelingen der Prüfungen bei.
Hinter den Kulissen engagierten sich ebenfalls Mitglieder der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hollenstedt. Zwei Kameraden der Ortsfeuerwehr Regesbostel waren während des gesamten Zeltlagers unter der Leitung des Fachbereichsleiters Versorgung, Timo Petersen, in der Kreisküche tätig und trugen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kameraden dazu bei, dass die Verpflegung von mehr als 1.700 Personen zuverlässig gewährleistet wurde.
Einer von ihnen berichtet von seinem Einsatz in der Kreisküche: „Mein Arbeitsplatz war das Lager. Dort habe ich Lieferungen angenommen und kontrolliert, sowie Obst, Joghurt, Aufschnitt und viele weitere Lebensmittel für die Küche ausgegeben. Unser Arbeitstag begann bereits um 5 Uhr morgens und endete häufig erst gegen 19.30 Uhr.“ Unter anderem wurden in den Tagen stolze 2.187 Liter Milch verbraucht.
Die Versorgung von über 1.700 Menschen mit Frühstück, Mittag- und Abendessen ist eine logistische Herausforderung, die nur mit einer eingespielten Mannschaft gelingt. Während in der Küche Mahlzeiten vorbereitet wurden, sorgten die Lagerleitung für die Organisation, das Technikteam für die notwendige Infrastruktur und die Spielefabrik für ein abwechslungsreiches Programm der Jugendlichen.
„1700 Menschen dreimal täglich zu versorgen, ist eine logistische Herausforderung, die nur funktioniert, wenn viele engagierte Helferinnen und Helfer Hand in Hand arbeiten. Genau das macht den besonderen Teamgeist aus.“
Das Kreiszeltlager zeigte einmal mehr, wie wichtig das Ehrenamt und die Feuerwehr sind. Der Einsatz war körperlich anspruchsvoll, doch der Zusammenhalt und die Freude darüber, gemeinsam etwas für den Feuerwehrnachwuchs zu bewegen, standen jederzeit im Vordergrund.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die dieses Kreiszeltlager möglich gemacht haben. Ehrenamt bedeutet, Zeit zu schenken, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas Großes zu bewegen – genau das wurde während dieser Woche eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.