Nach Corona-Lockdown endlich bezogen
Ein Gemeindehaus für die Wenzendorfer

Vor dem neuen Wenzendorfer Gemeindehaus: Bürgermeister Manfred Cohrs (li.) und sein Stellvertreter Ingo Schwarz
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Vor allem viele Sportgruppen des Dorfes, wie u.a. Babyturnen und Seniorensport, belegen die Räume fast täglich. Der Frauenchor Hollenstedt hat hier seinen Probenraum. Die politischen Sitzungen finden hier statt. Und im September ist das Gemeindehaus auch Wahllokal.
Pläne reichen
viel länger zurück

Die Pläne für den Dorftreffpunkt reichen aber noch viel länger zurück. Bereits 2012 arbeiteten rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Vorschlägen für die Dorferneuerung mit. Die Pläne sind seitdem im Wesentlichen gleich geblieben, die Kosten aber um zwölf bis 15 Prozent gestiegen. Die Gesamtbaukosten betrugen letztlich 1,7 Millionen Euro, ca. 730.000 Euro erhielt die Gemeinde als Förderung. Gefördert wurde allerdings nur die Gemeinschaftseinrichtung, nicht der Verwaltungsbereich mit Bürgermeisterbüro. Wegen der Kostensteigerung wurde zunächst auf einen Fahrstuhl für rund 70.000 Euro verzichtet, der Schacht für eine spätere Nachrüstung ist aber vorhanden. Die von der Bevölkerung nutzbaren Räume sind ohnehin barrierefrei.
Vor Fertigstellung des Gemeindehauses nutzten alle Gruppen und Vereine des Dorfes das Feuerwehrhaus mit, das nun ausschließlich den Rettern zur Verfügung steht. Im neuen Gebäude, das über eine Luftwärmepumpe beheizt wird, gibt es u.a. einen trennbaren Gruppenraum für bis zu 120 Personen, Umkleide- und Geräteraum, eine kleine Küche, einen Keller mit Technikraum und im Obergeschoss zwei kleinere Räume.
Spielplatz  hinter das
Gebäude verlegt

Der Spielplatz, der bisher an der Straße lag, wurde hinter das Gebäude verlegt und um Karussell und Schaukel erweitert. Außerdem gibt es neben dem bestehenden Fußballplatz jetzt ein Beachvolleyballfeld. "Aufgrund der großen Nachfrage wollen wir irgendwann noch einen Boule-Platz anlegen", berichtet Ingo Schwarz. Zudem wurden ca. 15 neue Bäume gepflanzt.
Ein schönes Einweihungsfest, das ursprünglich einmal vorgesehen war, wird es Corona-bedingt nicht geben. "Da im September die Wahl hier stattfindet, wäre es auch unsinnig, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, wenn die Dorfbewohner das Haus schon gesehen haben", meint Cohrs. Stattdessen soll es im kommenden Jahr ein schönes Dorffest geben.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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