Neuer Plan zum Gebäude, der Außenanlage sowie zur Parkplatzsituation
Neues zur Mehrzweckhalle in Agathenburg

Der Abriss der alten Mehrzweckhalle an der Schulstraße muss vorerst noch warten
  • Der Abriss der alten Mehrzweckhalle an der Schulstraße muss vorerst noch warten
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  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Agathenburg. Die Planungen zur Mehrzweckhalle in Agathenburg gehen weiter. Über den aktuellen Verfahrensstand zur Errichtung des Mehrzweckgebäudes und der dazugehörigen Außenanlage informierte kürzlich der Gemeinderat in einer Sitzung.

Der Abriss des Gebäudes an der Schulstraße muss vorerst warten und somit auch der Bau einer neuen Mehrzweckhalle. Zurzeit laufe ein Normenkontrollverfahren, sagt Gemeindedirektor Knut Willenbockel. Um ein Verfahren beim Oberverwaltungsgericht, das bis zu drei Jahre dauern könne, zu verhindern, bemühe sich die Gemeinde, in Vorverhandlungen vor allem die Bedenken der Anwohner zu beseitigen.

Rückblick: Das Projekt "Mehrzweckgebäude" ist bereits von Beginn an Teil der Dorferneuerung in Agathenburg. Dazu gehören auch die Parkplatzsituation sowie die Außenanlage des Gebäudes. Anfang des Jahres 2018 waren sich alle Beteiligten über die Umsetzung einig. Wirtschaftlich sei das Kostenverhältnis bei einem Neubau besser als bei einer Sanierung gewesen, so Willenbockel. Zusätzlich sollten so einige Räume in der Größe angepasst und die gesamte Hallensituation verbessert werden. Das Bebauungsplanverfahren wurde beschlossen. Noch im selben Jahr wurde gegen den B-Plan vorgegangen, weswegen nun das Normenkontrollverfahren im Raum steht.

"Die Anwohner befürchten eine Erhöhung des Lärmpegels durch ein neues Mehrzweckgebäude", sagt Willenbockel. Die Gemeinde plane an der Stelle des jetzigen Gebäudes keine riesige Veranstaltungsstätte. Es sollen lediglich weiterhin Dorfveranstaltungen dort stattfinden. Insgesamt werde von einer Nutzung von maximal 300 Personen ausgegangen, meint der Gemeindedirektor.

Auf diesbezügliche Befürchtungen sind auch die Planer der zukünftigen Einrichtung eingegangen. Um Lärmemissionen zu verhindern, lassen sich die Fenster zu den Nachbarn nicht öffnen. Ebenso wird eine Wand als Windschutz an der Terrasse errichtet, damit auch hier weniger Geräusche von sich unterhaltenden Personen zu den Anwohnern vordringen. Die Umkleideräume sowie der Zugang dazu werden Richtung Wald liegen und ein Raucherbereich seitlich im hinteren Bereich des Gebäudes. Die Lüftungsanlage wird ebenfalls im rückläufigen Bereich installiert.
Die Parkplatzsituation verändert sich ebenfalls. Dort, wo bereits einige Bäume gefällt wurden, soll ein Parkplatz entstehen, der aber durch ein Nebengebäude, das als Lager genutzt werden soll, zu den Nachbarn abgegrenzt wird. Das Schlagen von Autotüren wurde bei Anwohnern als primärer Störfaktor genannt.

"Wir hoffen, dass wir die Belange bis zum Sommer klären können. Die Baumaßnahmen können dann im zweiten Halbjahr beginnen", so Willenbockel. Die Kosten belaufen sich laut Willenbockel auf rund 2,2 Mio. Euro, wovon 500.000 Euro durch den Förderungsbescheid des Amts für regionale Landesentwicklung bezuschusst werden.

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