Für alle Generationen
Nottensdorfer Dörpspark nimmt Gestalt an
- Der 28 Meter hohe Aussichtsturm ist ein Publikumsmagnet
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Im Herbst 2025 erhielt die Gemeinde Nottensdorf einen Förderbescheid über 116.000 Euro für die Umgestaltung des ehemaligen Freizeitparks zum Nottensdorfer Dörpspark. Das Gelände soll zu einer generationenübergreifenden Parkanlage entwickelt werden. Hierfür wurde ein umfassendes Gesamtkonzept entwickelt, bei dem der dörfliche und kulturlandschaftliche Charakter der Umgebung erhalten bleiben soll. Dabei wird der neue „Dörpspark" in thematische Zonen unterteilt, die jeweils eine Besonderheit der umgebenden Landschaft repräsentieren und plattdeutsche Namen tragen werden.
Die Umgestaltung wird in zwei Bauabschnitten erfolgen. Für den ersten Abschnitt sind die Detailplanungen so gut wie abgeschlossen, die Arbeiten sollen jetzt ausgeschrieben und bis Mitte 2028 fertiggestellt sein. "Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitglieder der AG Freizeitpark sind hochmotiviert", sagt Nottensdorfs Ortsbürgermeister Hartmut Huber.
- Spielangebote des Freizeitparks
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Kurzer Rückblick: Der Freizeitpark Nottensdorf entstand in den 1980er Jahren auf einem rund zwei Hektar großen Gelände am Ortsrand mit dem Ziel, einen familienfreundlichen Erholungs- und Spielpark für die Region zu schaffen. Von 2014 bis Herbst 2023 wurde der Freizeitpark von einem privaten Pächter betrieben. Nach Beendigung des Vertrags wurde das Gelände mit viel Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger in selbst organisierten Arbeitseinsätzen wieder hergerichtet und umfassend gesäubert. Unterstützt wurden sie dabei vom Gemeinderat und Mitarbeitenden des örtlichen Bauhofs.
"Die Anlage wird schon jetzt vor der geplanten Umgestaltung gut genutzt", berichtet Hartmut Huber. Kletterfelsen, Volleyballfeld, Seilbahn und Spielgeräte sowie der 28 Meter hohe Aussichtsturm seien beliebt. Tische und Bänke würden u.a. für Picknicks genutzt, das Grillen sei allerdings nicht möglich.
Da der Park frei zugänglich ist, kommt es leider immer wieder zu Vandalismus, teilt Bürgermeister Huber mit. Der alte Kiosk ist nach Angaben der Gemeinde nicht mehr sanierungsfähig und soll im Zuge der Umgestaltung abgerissen werden. Die im Gebäude befindliche, ebenfalls geschlossene WC-Anlage wurde zwischenzeitlich durch mobile Toiletten ersetzt.
- Der Kiosk ist gesperrt und wird im Rahmen der Umgestaltung abgerissen
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Ein wichtiges Element der Umgestaltung im ersten Bauabschnitt wird die Einrichtung einer Fläche mit inklusiven Spielgeräten und einer Matschanlage. Weitere Projekte sind ein Bereich "Urban Gardening" sowie eine überarbeitete Zuwegung. Sitzgelegenheiten und eine Überdachung sollen die Aufenthaltsqualität weiter verbessern.
Für den zweiten Bauabschnitt beginnen jetzt die Planungen. Er betrifft die Grünflächen im südöstlichen Teil des Dörpsparks. Wie die Gemeinde mitteilt, soll der zweite Bauabschnitt den südöstlichen Teil des Geländes zu einem parkähnlichen Bereich mit generationenübergreifenden Freizeitangeboten entwickeln.
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