Gründung beschlossen
Horneburger Samtgemeinderat stimmt für Jugendbeirat

Jugendliche sollen sich im Jugendbeirat einbringen können
  • Jugendliche sollen sich im Jugendbeirat einbringen können
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jab. Horneburg. Um die Jugend für die politische Arbeit zu begeistern und sie an die Arbeit in der Kommunalpolitik heranzuführen, stimmte sowohl der Ausschuss für Jugend und Soziales als auch der Samtgemeinderat in Horneburg einstimmig für die Gründung eines Jugendbeirats.

Gremium soll wirklich etwas leisten

Aus dem Namen des Kinder- und Jugendbeirates wurde das Wort Kind gestrichen. Das soll die Wichtigkeit betonen, schließlich handele es sich nicht um ein Kinderspiel. Das Gremium solle wirklich etwas leisten, war man sich im Ausschuss einig. Zusätzlich wurde auch die Altersgrenze angepasst. Da befürchtet wurde, dass der Altersunterschied zu groß sei, setzten die Ausschussmitglieder die Altersgrenze von zunächst 27 auf 21 Jahre herab.

Budget von 5.000 auf 10.000 Euro aufgestockt

Damit der Jugendbeirat auch vernünftig arbeiten und funktionieren kann, wird das Budget für das kommende Jahr von 5.000 auf 10.000 Euro aufgestockt. Damit können die Jugendlichen beispielsweise an Seminaren teilnehmen und Veranstaltungen auf die Beine stellen. Zudem wurde festgelegt, dass es eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro gibt.

Kritik wurde von Wenke Reimann als stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendrings Stade geäußert. Auch wenn die Beteiligung von Jugendlichen sehr begrüßt würde, gebe es dennoch sinnvollere Formen, um sich zu beteiligen. Außerdem befürchtet sie, dass Jugendliche aus bildungsfernen Schichten zu kurz kommen könnten.

Da der Konzeptentwurf noch nicht endgültig festgelegt ist, wird nun auf einer kommenden Sitzung des Ausschusses für Jugend und Soziales im September daran weitergearbeitet. Mit einbezogen werden dabei auch die Anregungen des Kreisjugendrings. Denn erst einmal geht es darum, dass es überhaupt losgeht. Feinheiten sollen im Anschluss diskutiert werden, waren sich die Ratsmitglieder einig.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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