Neujahrsempfang in Dollern
Nicht alles verlief 2019 positiv

Wilfried Ehlers wünscht sich engagierte Bürger in der Gemeinde
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  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Dollern. Zum 15. Neujahrsempfang kamen zahlreiche Bürger und Vertreter aus Vereinen, Verbänden, der Kirche sowie aus Rat und Verwaltung ins Dollerner Bürgerbüro, um gemeinsam mit Sekt, Punsch und Selters auf das neue Jahr anzustoßen. Aber es ging auch darum, sich über das Geschehen in der Gemeinde zu informieren und sich in Gesprächen auszutauschen.

Der Dollerner Bürgermeister Wilfried Ehlers gab zu Beginn der Veranstaltung einen Rück- und Ausblick über die wichtigsten Themen der Gemeinde. Dabei standen vor allem die zahlreichen Investitionen und Baumaßnahmen sowie Bebauungspläne, die in Angriff genommen wurden oder noch werden, im Fokus. Mit 530.000 Euro beispielsweise war der Endausbau der öffentlichen Flächen im Gewerbegebiet "Veerenkamp 2" in den Beispielen der Maßnahmen die teuerste Investition der Gemeinde. Insgesamt aber war das Fazit aller Maßnahmen - sei es im vergangenen oder im laufenden Jahr - positiv.

Allerdings lief nicht nur alles rund in der Gemeinde. In Dollern wurde eine Bürgerbefragung von Studenten der Leuphana Uni Lüneburg zum „Freizeitverhalten in der Gemeinde Dollern“ durchgeführt. "Leider lag die Beteiligung der Bevölkerung nur bei 13 Prozent und ist damit nicht repräsentativ", bedauert der Bürgermeister. Auch als es um den Haushalt ging, machte sich ein Moment der Unzufriedenheit bei Ehlers breit. Der Haushalt für das Jahr 2020 wurde zwar einstimmig beschlossen. Der seit zweieinhalb Jahren geplante Neubau eines Bürgerhauses wurde aber wieder verworfen, weswegen hierfür keine Summe im aktuellen Haushalt bereitgestellt wird. In den Vorjahren waren dafür je Haushaltsjahr 500.000 Euro, abzüglich erwarteter Zuschüsse, veranschlagt. Allerdings hatte sich nun die Mehrheit des Dollerner Rates in seiner letzten Sitzung dagegen entschieden. Dennoch könne der neue Rat, der 2021 gewählt wird, erneut darüber beraten und entscheiden, so Ehlers. Er bedauere auf jeden Fall die Entscheidung. Ehlers weiter: "Eine dringend benötigte Versammlungsstätte für die Dorfgemeinschaft zu erschaffen, ist gescheitert. Ein im Jahre 2017 mit großer Ratsmehrheit gewünschter Neubau ist fraktionsübergreifend immer mehr zerredet worden."

Auch die Prüfung, ob eine Trennwand in der Mehrzweckhalle eingebaut und so die Halle effektiver genutzt werden kann, verlief negativ. Die Dachkonstruktion würde das Gewicht nicht aushalten.

Am Ende seiner Ansprache hatte der Bürgermeister noch einen Wunsch: "Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Zuversicht, Engagement und Solidarität für ihren Ort - und damit auch für die Demokratie - einsetzen."

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