Bautätigkeit in Jesteburg
Alte Molkerei verschwindet, Aldi-Bau im Zeitplan

Jetzt rückten der Abrissbagger in der Lüllauer Straße an - für Kinder ein spannendes Spektakel  | Foto: pöp
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  • Jetzt rückten der Abrissbagger in der Lüllauer Straße an - für Kinder ein spannendes Spektakel
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Wer in der vergangenen Woche durch Jesteburg ging, konnte viele Bau- und vor allem Abrisstätigkeiten erkennen, die auch an einigen Ecken ordentlich den Verkehr aufhielten. Wo rollen gerade aus welchem Grund Bagger an? Das ist bautechnisch los im Jesteburger Ortskern:

- Verkehrsbehinderungen entstanden im Dorf vor allem durch den barrierefreien Umbau von acht Bushaltestellen im Ort (das WOCHENBLATT berichtete) und die Sanierung der Straße "Uppe Eick": Um Bordsteine anzuheben oder zu senken waren doch mehr Baggerarbeiten erforderlich, als so mancher angenommen hatte. An einigen Stellen, so in der Hauptstraße, waren Ampeln notwendig, um den fließenden Verkehr in der Baustelle vorbeizuleiten. Wenn das Wetter mitspielt, soll alles bis Weihnachten fertig sein.

Bis Weihnachten barrierefrei

Außerdem wurde die Straße Upp Eick saniert und mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Zeitweise waren Vollsperrungen erforderlich.

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- Gerade wurde das alte Frommansche Wohnhaus abgerissen: Das Gebäude war wirtschaftlich nicht zu sanieren gewesen, wie örtliche Gebäudeexperten bestätigt hatten. Nebenan in der früheren Frommannschen Schmiede - direkt neben Bäcker Janzen - soll eine weitere Bäckerei entstehen. Die Bäckereikette Schrader möchte hier eine Filiale eröffnen, war mit ihrem ersten Entwurf aber von der Gemeinde ausgebremst worden: zu wenig Backstein, zu viel Flachdach. Im Sinne der Gleichbehandlung - auch Bäcker Weiss hatte man den Flachdach-Vorbau in der Hauptstraße nicht gestattet - musste Firmeninhaber Alexander Schrader seine Planungen nachbessern. Das hat er jetzt offenbar gemacht, der Umbau des ganzen Gebäudekomplexes beginnt mit dem Abriss des alten Wohnhauses. Wie das Bäckerei-Cafe nun aussehen soll? Der Bauherr schweigt noch ...

Zu wenig Backstein, kein schräges Dach

- Direkt am Kreisverkehr wird das Ex-La Dolce Vita saniert - auch hier Bauzäune und Gerüste am Gebäude. Hier soll wieder ein Restaurant einziehen.

- In der Lüllauer Straße 11 verschwand gerade ein Stück älterer Dorfgeschichte: Die ehemalige Molkerei mit benachbartem Wohnhaus gibt es allerdings schon seit den 1970er Jahren nicht mehr. Verschiedene Branchen hatten in dem Gebäude Geschäfte betrieben, es stand aber schon seit einigen Jahren leer und moderte mit vernageltem Schaufenster vor sich hin. Jetzt wurde der von vielen Jesteburgern langjährige sogenannte "Schandfleck im Ortskern" beseitigt. Soviel immerhin war zu erfahren: Hier entsteht ein Wohn- und Geschäftshaus.

Stand seit Jahren leer: die ehemalige Molkerei in der Lüllauer Straße | Foto: pöp
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Jetzt rückten der Abrissbagger in der Lüllauer Straße an - für Kinder ein spannendes Spektakel  | Foto: pöp
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- Gute Nachrichten von einer Baustelle, die viele Jesteburger interessiert: Der Neubau des ALDI Marktes in der Allerbeekskehre ist laut Aldi-Sprecher Marcel Haase im Zeitplan. Gerade stehen noch überall Gerüste, es wird gearbeitet. Die Eröffnung ist für Mitte Dezember geplant. Es entsteht ein Markt nach dem aktuellen Filialkonzept gestaltet: Die Verkaufsfläche soll in Zukunft rund 800 Quadratmeter groß sein - mit heller und freundlicher Einkaufsatmosphäre. Für Backwaren wird es einen Backraum geben, sodass die Mitarbeiter die Regale bequem von der Rückseite befüllen können.

Noch stehen Gerüste am Bau, im Dezember soll der neue Aldi-Markt eröffnen | Foto: pöp
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Das neue Gebäude wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben. Eine moderne Wärmerückgewinnungsanlage der Kühlgeräte kann den Verkaufsraum je nach Jahreszeit kühlen oder beheizen. Außerdem wird die neue Filiale mit einer energiesparenden LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Das Gebäude kommt komplett ohne fossile Brennstoffe aus. Bei dem frei stehenden Markt setzt der Discounter mit Holz zudem auf einen Baustoff, der mit ansprechender Optik für ökologisches Bauen steht.

Erstmal rollten Abrissbagger an
Redakteur:

Gabriele Poepleu aus Seevetal

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