nordmedia Kinoprogrammpreise 2026:
Bendestorfer Filmmuseum erhält Auszeichnung
- Regisseur Jan Georg Schütte (v. li.), Dorothea Großkopf, Heidi Seekamp (Filmmusuem Bendestorf), Sven Simonsen und Meike Götz (nordmedia) nach der Preisvergabe
- Foto: FREUNDESKREIS FILMMUSEUM BENDESTORF E.V.
- hochgeladen von Heidi Goch-Lange
Insgesamt 300.000 Euro für herausragende Filmprogramme und jede Menge Applaus gab es im festlichen Ambiente des Kulturhauses „Alte Schlachterei“ in Schneverdingen. Dort wurden am 25. Juni die nordmedia Kinoprogrammpreise 2026 verliehen. Insgesamt 67 gewerbliche und nichtgewerbliche Filmtheater aus Niedersachsen und Bremen wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit einem Kinoprogrammpreis ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Kulturverein Schneverdingen und auf Einladung des LichtSpiel Schneverdingen e.V statt.
Mit den insgesamt 300.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreisen würdigte nordmedia herausragende Jahresfilmprogramme des Jahres 2025. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Preisgeld verdoppelt. nordmedia-Geschäftsführerin Meike Götz betonte: „Die Verdoppelung des Preisgeldes auf insgesamt 300.000 Euro ist für uns mehr als eine finanzielle Erhöhung. Sie ist ein bewusstes kulturpolitisches Signal: Kinos sind Kulturgut - und gerade in ländlichen Regionen werden sie häufig mit großem persönlichem Einsatz getragen, sei es in Familienbetrieben oder durch ehrenamtliches Engagement. Dieses Engagement wollen wir gezielt stärken und sichtbar machen.“
Anlass zur Freude gab es im Filmmuseum Bendestorf, das erneut zu den Preisträgern des nordmedia Kinoprogrammpreises gehört und für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm 2025 in der Kategorie nichtgewerbliche Filmtheater ausgezeichnet wurde. Kinos seien Orte der Begegnung, der Kultur und des gemeinsamen Erlebens, heißt es seitens des Museums. Gerade im ländlichen Raum würden sie oft mit bewunderswertem persönlichem Einsatz betrieben - nicht selten von engagierten Ehrenamtlichen, die dafür sorgten, dass der Vorhang für faszinierende Welten aufgeht.
Für einen besonders unterhaltsamen Ablauf sorgte Preispate Jan Georg Schütte. Der Regisseur und Schauspieler überreichte nicht einfach nur Urkunden - er stellte jedem ausgezeichneten Kino eine ganz persönliche Frage, mal überraschend, mal augenzwinkernd und immer mit viel Charme. Die spontanen Antworten brachten nicht nur die Kinobetreiber zum Schmunzeln, sondern sorgten auch im Publikum immer wieder für fröhliche Stimmung.
So wurde die Preisverleihung mit Meike Götz (nordmedia) und Jan Georg Schütte zu einem kleinen Bühnenstück - ganz ohne Drehbuch. Neben guter Stimmung stand jedoch eines im Mittelpunkt: Die Anerkennung für Menschen, die mit Leidenschaft und Kreativität Jahr für Jahr außergewöhnliche Filmprogramme gestalten. Ob Arthouse, Dokumentarfilm, Kinderkino oder Filmklassiker - die ausgezeichneten Kinos bewiesen, dass kulturelle Vielfalt auch abseits der großen Metropolen lebt. Mit den Kinoprogrammpreisen würdigte nordmedia in Niedersachsen und Bremen nicht nur hervorragende Filmprogramme, sondern auch den unermüdlichen Einsatz derjenigen, die das Kino als kulturellen Treffpunkt erhalten. Denn eines wurde an diesem Tag deutlich: Gute Filme bewegen - und die Menschen, die sie auf die Leinwand bringen, verdienen selbst den größten Applaus.
Das Filmmuseum Bendestorf zeigt sich sehr stolz, erneut zu den ausgezeichneten Filmtheatern zu zählen. Diese Ehrung sei Anerkennung und Motivation zugleich.
Redakteur:Heidi Goch-Lange aus Buchholz |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.