++ A K T U E L L ++

Wahl in Jesteburg - Haben Sie schon gewählt?

Den Blick gen Boden richten

Ein oft unsichtbarer, aber vielfältiger Lebensraum: die Böden der Lüneburger Heide
  • Ein oft unsichtbarer, aber vielfältiger Lebensraum: die Böden der Lüneburger Heide
  • Foto: VNP
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Natur- und Landschaftsführer machen das Unsichtbare sichtbar.

(mum). In der Naturparkregion Lüneburger Heide bieten zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (ZNLer) regelmäßig Führungen zu Flora und Fauna einer einzigartigen Kulturlandschaft an - ein Angebot, das sowohl von Touristen, als auch von Einheimischen stark nachgefragt wird. In Kooperation mit der Bodenkunde-Expertin Dr. Dorothe Lütkemöller führt der Naturpark Lüneburger Heide ab April individuelle Fortbildungen für ZNLer zum Thema „Heideböden“ durch. Das Projekt kann dank finanzieller Unterstützung durch die Heidehof-Stiftung umgesetzt werden und soll für die teilnehmenden ZNLer die meist unsichtbaren Böden unter unseren Füßen zu einem sichtbaren Erlebnis machen.
Nach einer gemeinsamen Begehung einer existierenden Führungsstrecke werden geeignete Ansatzpunkte für das Thema Boden erörtert und geeignete Info-Materialien erstellt. Zum Projektabschluss tauschen sich dann alle Teilnehmer der Fortbildung in gemeinsamer Runde über neu gesammelte Praxiserfahrungen aus.
Von der Aktualität und Bedeutung des Themas ist Dorothe Lütkemöller, Bodenkundlerin an der Leuphana Universität Lüneburg und selbst begeisterte ZNLerin, überzeugt: „Böden sind vielfältig, erstaunlich belebt, bilden unsere Lebensgrundlagen wie Wasser und Luft und sie erzählen nicht zuletzt die spannende Entstehungsgeschichte der Lüneburger Heide.“ Simon Hagmann, Mitarbeiter des Naturparks, fügt hinzu: „Die ZNLer der Naturparkregion sensibilisieren die Besucher der Heide für den Naturschutz und die Bedeutung unserer Kulturlandschaft. Mit dem Thema Heideböden wollen wir den Teilnehmern auch ein Alleinstellungsmerkmal für Ihre Führungen bieten.“
• Interessenten bekommen ab sofort beim Naturpark unter Tel. 04171 – 6939786 oder per E-Mail an simon.hagmann@naturpark-lueneburger-heide.de weitere Informationen. Grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiges Zertifikat als Natur- und Landschaftsführer für die Lüneburger Heide.
Das Beratungsangebot ist der Startschuss für ein stärkeres Engagement des Naturparks Lüneburger Heide im Bereich der Gästeführer und der zertifizierten Natur- und Landschaftsführer. Mit einem jährlich stattfindenden Runden Tisch, einem neu entwickelten Logo-Aufnäher und weiteren Ideen sollen die „Heide-Experten“ in Zukunft besser unterstützt werden.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Service
Die Grafik zeigt stellt die Corona-Fallzahlen in den einzelnen Kommunen dar. Harsefeld liegt seit drei Wochen an der Spitze

Die meisten aktiven Corona-Fälle gibt es in Harsefeld
Corona im Landkreis Stade: Eine komplette Kita und drei Kita-Gruppen in Quarantäne

jd. Stade. Die Samtgemeinde Harsefeld bleibt Corona-Spitzenreiter im Landkreis Stade. Sie weist nicht nur bezogen auf die Einwohnerzahl, sondern auch hinsichtlich der absoluten Zahlen den höchsten Wert auf. Aktuell werden für Harsefeld 56 aktive Corona-Fälle gemeldet. Dahinter kommen Buxtehude (53 Fälle) und Stade (38 Fälle). Verhältnismäßig hohe Fallzahlen gibt es weiterhin auch in Horneburg (38 Fälle), Nach Angaben des Landkreises ist die hohe Zahl der akut Corona-Infizierten auf verschiedene...

Panorama
Wohl auch aufgrund weniger Tests sinkt der Inzidenzwert im Landkreis Harburg. Wie sich die Inzidenz tatsächlich entwickelt, wird man laut RKI-Präsident Lothar Wieler erst Mitte nächster Woche sehen können

9. April: Die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg
RKI-Präsident Wieler hält die Fallzahlen nach Ostern für nicht zuverlässig

(sv). Lothar Wieler, Präsident der Robert Koch-Instituts (RKI), mahnte in einer Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am heutigen Freitag, 9. April, die aktuellen Corona-Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Durch weniger Arztbesuche und die Verzögerung von Tests und Meldungen über Ostern rechne das RKI erst ab Mitte kommender Woche wieder mit verlässlicheren Daten zur Corona-Pandemie. "Die Fallzahlen und auch die Sieben-Tage-Inzidenzen sind im Moment nicht so zuverlässig, wie wir...

Politik
Hier werden Snacks hergestellt: Ministerpräsident Stephan Weil (li.) und "Paradise Fruits"-Geschäftsführer Kurt Jahncke in der Produktionshalle des Drochterser Familienunternehmens

Politiker zu Gast
Ministerpräsident Stephan Weil besucht Unternehmen in Drochtersen

jab. Drochtersen. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besuchte am Freitag den Bundestagswahlkreis Cuxhaven-Stade II. Dabei machte er unter anderem beim Hersteller für gefriergetrocknetes Obst und Gemüse "Paradise Fruits" in Drochtersen Halt. In dem familiengeführten Unternehmen ließ der Politiker sich nicht nur die Produktionsstätte sowie die dort hergestellten Snacks zeigen. Er informierte sich auch über die besonderen Vorkehrungen, die das Unternehmen aufgrund der...

Panorama
Mit der Fotografie fing er an, nun dreht er auch Hochzeits- und Businessfilme, fertigte unter anderem einen Imagefilm für die Stadt Buchholz an und übertrug einen Livestream für die Buchholzer Wirtschaftsrunde aus dem Impfzentrum
6 Bilder

WOCHENBLATT-Serie Traumberufe:
Markus Höfemann ist leidenschaftlicher Fotograf und Ingenieur

sv. Buchholz. Markus Höfemann hat seinen Traumberuf zu seinem zweiten Standbein gemacht: Die eine Hälfte seiner Zeit arbeitet er als Teilzeit-Ingenieur bei der Deutschen Bahn, den Rest der Woche begleitet er Brautpaare mit seiner Kamera an ihrem großen Tag und präsentiert Unternehmen in authentischen Businessfilmen. Vor Kurzem drehte er z.B. einen Imagefilm für die Stadt Buchholz. "Diese immense Wertschätzung gibt dir kein anderer Job der Welt", schwärmt Markus Höfemann. "Der Moment flasht...

Panorama
Hobby-Genealogin Angela Löding (li.) und Grafik-Designerin Barbara Borgstädt haben den Stammbaum von Familie Löding in Buchform gebracht
2 Bilder

Reise in die Vergangenheit
Angela Löding (83) aus Harmstorf kann ihre Vorfahren 36 Generationen zurückverfolgen

as. Harmstorf. Sogar eine Heilige zählt zu ihren Vorfahren: Angela Löding (83) aus Harmstorf hat zehn Jahre lang ihren Stammbaum erforscht. Die Adlige "Plektrudis" ist der Endpunkt ihrer Forschung. "Mein Ziel war, nicht zu sehr ins Detail zu gehen, sondern möglichst weit in der Zeit zurück", erklärt Angela Löding. Das ist ihr gelungen, bis ins Jahr 660 hat sie in 36 Generationen ihre Ahnen zurückverfolgen können. "Über manche meiner Vorfahren könnte man noch weiter in die Vergangenheit gehen,...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen