Sonnenblumen für den Jesteburger Ortskern
Ein Dank an die Mutmacher in der Corona-Krise

Freuten sich über den gelungenen Abschluss der Sonnenblumen-Aktion (v. li.): Fenni Kohsieck, Michael Schröder, Petra Bammann, Rüdiger Sawatzki, Udo Heitmann, Claudia von Ascheraden, Nathalie Voß-Verheyden und Wolfgang Krug
  • Freuten sich über den gelungenen Abschluss der Sonnenblumen-Aktion (v. li.): Fenni Kohsieck, Michael Schröder, Petra Bammann, Rüdiger Sawatzki, Udo Heitmann, Claudia von Ascheraden, Nathalie Voß-Verheyden und Wolfgang Krug
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Jesteburger Ortskern-Management schließt tolle Aktion ab / Gutscheine für Helfer. 

mum. Jesteburg.
"Sonnenblumen-Pflanzset kaufen, dem Ortskern helfen und den Corona-Helfern danken, so lässt sich unsere Solidaritätsaktion am besten beschreiben", sagt Regina Schroeder von der CIMA Beratung + Management GmbH. Einen Monat lang haben die Jesteburger fleißig Sonnenblumen-Sets gekauft (das WOCHENBLATT berichtet). Der Erlös, etwa 600 Euro, ist zu 100 Prozent in Gutscheine von Jesteburger Gastronomiebetrieben, die durch die lange Schließung besonders betroffen waren, geflossen. Die Gutscheine wurden nun als kleines Dankeschön an ehrenamtliche Helfer übergeben:

  • Die evangelische Jugend der Kirchengemeinde Jesteburg bietet seit Beginn der Corona-Krise Unterstützung an und übernimmt für Menschen, die wegen ihres Alters oder etwaiger Vorerkrankungen das Haus nicht verlassen wollen, den Einkauf. Diakon Rüdiger Sawatzki und Fenni Kohsieck waren bei der Gutscheinübergabe dabei und bedankten sich für die Wertschätzung ihres Engagements.
  • "CoronaHilfe-Jesteburg" ist eine Initiative von Bürgern für nachbarschaftliche Hilfe. Wolfgang Krug und Nathalie Voß-Verheyden haben diese Initiative ins Leben gerufen und mit der Homepage www.coronahilfejesteburg.de eine Plattform für Hilfsbedürftige und Helfern geschaffen. Sie nahmen das Dankeschön stellvertretend für die mehr als 40 Helfer entgegen. Sie wollen ein gemeinsames Eis-Essen organisieren.
  • Der Bürger- und Gewerbeverein hat in Zeiten des Lockdowns nicht nur den Handel unterstützt, sondern mit seiner Übersicht der Betriebe, die geöffnet beziehungsweise trotz Schließung Angebote vorgehalten haben, auch den Bürgern hilfreiche Informationen an die Hand gegeben. 

"Die Liste der Helfer ist natürlich viel länger und viele Jesteburger haben sich auf kurzem Weg nachbarschaftlich organisiert. Auch diesen sei an der Stelle gedankt", so Claudia von Ascheraden, zuständig für Wirtschaftsförderung in Jesteburg. "All die freiwilligen Helfer waren und sind vor allem eins - Mutmacher in der Krise!"
"Ein Dank gilt insbesondere auch den Bürgern, die die Blumen gekauft und damit nicht nur den Helfern gedankt, sondern vor allem auch ihre Solidarität mit den Betrieben im Ortskern zum Ausdruck gebracht haben", sagt Petra Bammann (CIMA). "Ohne die vielfältigen Geschäfte und Gastronomen würde der Ortskern als Mittelpunkt der Gemeinde deutlich an Attraktivität verlieren." Michael Schröder, Vize-Chef des Bürger- und Gewerbevereins und Inhaber des "Café Alte Sägerei", ergänzt: "Für die Betriebe ist dies ein wichtiges Zeichen, dass sie in diesen schwierigen Zeiten nicht allein gelassen werden." Er dankte der CIMA, der Gemeinde und den Bürgern für diese gelungene Aktion. "Es zeigt sich mal wieder, dass man gemeinsam viel bewegen kann."

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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